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© Jörg Brüggemann

Geschichte

Die Geschichte der Jahrhunderthalle Bochum beginnt im Jahr 1902, als die Halle dem Bochumer Verein für Bergbau und Gußstahlfabrikation auf einer Industrie und Gewerbeschau in Düsseldorf, der sogennanten »kleinen Weltausstellung«, als Ausstellungshalle diente. Über den Winter 1902/1903 wird die monumentale Stahlkonstruktion vom Rhein an die Ruhr transportiert und nimmt im Herzen des Stahlwerks ihre Funktion als Gaskraftzentrale auf. Bis 1928 wird sie auf die imposante Größe von 9.000 m2 erweitert. Die Gaskraftzentrale verarbeitet das in den Hochöfen anfallende Gichtgas und versorgt über 60 Jahre lang das Werk und umliegende Siedlungen mit Energie. Der letzte Hochofen auf dem Bochumer Werksgelände geht Ende der 1960er Jahre aus, Turbinen und Maschinen in der nun funktionslos gewordenen Gaskraftzentrale werden demontiert. Bis 1991 ist die Halle Lager und Werkstatt der Krupp Stahl AG. 100 Jahre nach ihrer Errichtung in Bochum – am 30. April 2003 – wird die durch einen funktionalen Vorbau erweiterte und nunmehr denkmalgeschützte Jahrhunderthalle im Rahmen der Eröffnung der zweiten Saison der Ruhrtriennale ihrer neuen Bestimmung als »Montagehalle für die Kunst« (Gerard Mortier) übergeben.

Besuch

Veranstaltungen am Spielort

Dirigent Sylvain Cambreling präsentiert die Jahrhunderthalle Bochum als Spielort der Ruhrtriennale
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