
Internationaler Festivalcampus
Der Festivalcampus der Ruhrtriennale schafft Raum für Begegnungen zwischen Kunstschaffenden mit ganz unterschiedlichen Arbeitsweisen aus verschiedenen kulturellen Kontexten. Im Rahmen des Schwerpunkts „Communication(s) about Art“ sind Studierende und Dozent:innen aus künstlerischen Studiengängen in ganz Europa eingeladen, über neue Formen nachzudenken und zu diskutieren, neue Formate zu entwickeln und auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen.
Open Call
Die Ruhrtriennale 2026 lädt zum Internationalen Festivalcampus ein: Kulturschaffende und Studierende können sich ab sofort auf eine viertägige Teilnahme an dem Begegnungsprogramm bewerben, das in Kooperation mit Kunsthochschulen und -universitäten aus ganz Europa stattfindet.
Die Teilnahme beinhaltet den Besuch der Aufführungen, Installationen und Ausstellungen des Festivals sowie an einem Workshop zum Schwerpunktthema „Communications about Art“, der von Dozierenden der beteiligten Hochschulen ausgerichtet wird. Begleitet wird das Programm von Artist Talks, Kritikgesprächen und allen voran der Möglichkeit zum Austausch mit internationalen Künstler:innen und Kunststudierenden aus unterschiedlichen Genres.
Das Campusprogramm der Ruhrtriennale existiert seit 2012 und gehört weltweit zu den größten seiner Art. Es beruht auf der Überzeugung, dass jede ästhetische Erfahrung erst durch einen lebendigen, kritischen und engagierten Diskurs über disziplinäre Tellerränder hinweg an Nachhaltigkeit gewinnt. Der Festivalcampus der Ruhrtriennale schafft den Raum für solche Begegnungen: zwischen etablierten Künstler:innen und kreativem Nachwuchs, zwischen erfolgreicher Avantgarde und subversivem Experiment, zwischen Kunstschaffenden mit ganz unterschiedlichen Arbeitsweisen aus verschiedenen kulturellen Kontexten. Hier trifft praktisches Ausprobieren auf theoretische Reflexion – in einem Umfang, einer Radikalität und einer Intensität, die nur ein internationales Festival bieten kann.
Was bietet der Internationale Festivalcampus den Teilnehmer:innen?
- Kostenfreier Besuch der Veranstaltungen des Festivals inkl. freier Shuttleservice
- Kostenfreie Teilnahme an einem Workshop, angeboten von Dozierenden der europäischen Partnerhochschulen
- Kostenfreie Unterbringung in einem Hotel in Bochum bzw. Duisburg (in Zweibettzimmern zusammen mit einer:m weiteren Teilnehmer:in.), inkl. Frühstück und einer warmen Mahlzeit pro Tag
Teilnahmegebühr: 25€
Wie kann man sich bewerben?
Interessierte bewerben sich bis zum 31. Mai 2026 mit einem Motivationsschreiben (max. eine Seite) und Lebenslauf (ggf. künstlerisches Portfolio, max. fünf Seiten) an festivalcampus@ruhrtriennale.de
Bitte gib dabei an, an welchem der drei möglichen Zeiträume du teilnehmen möchtest:
- 27. bis 30. August in Bochum: einschl. Arbeiten von Krzysztof Warlkowski und Anne Teresa de Keersmaeker; in engl. Sprache
- 3. bis 6. September in Duisburg: einschl. Arbeiten von Marina Abramović und Christos Papadopoulos; in engl. Sprache
- 10. bis 13.September in Bochum: einschl. Arbeiten von Marina Abramović, Lisaboa Houbrechts und Caroline Shaw; in dt. Sprache
Fragen zum Programm sendest du Carla Gesthuisen an c.gesthuisen@ruhrtriennale.de.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Die Auswahl erfolgt durch das Campusteam.
Bewerbungsschluss: 31. Mai 2026
Auswahl der Teilnehmenden und weitere Infos: bis Ende Juni 2026
Partnerhochschulen 2026
Universitetet i Bergen (Norwegen), Institut für Theaterwissenschaft / Hochschule für Bildende Künste Dresden / Hessische Theaterakademie / Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/M. / Universität Hildesheim – Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur / The Hong Kong Academy for Performing Arts (China) / Kharkiv University of the Arts (Ukraine) / Kunsthochschule für Medien (KHM) Köln / Uniwersytet Jagielloński (Universität Krakau) / DAMU (Theaterakademie Prag) / Mozarteum Salzburg / Zürcher Hochschule der Künste
Gefördert durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.
Das Programm für ukrainische Studierende wird in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Ukraine umgesetzt.