










AS WE ARE
Germaine Acogny & Gregory Maqoma
Europäische Erstaufführung
Tanzender Widerstand und Menschlichkeit
Alles kommt an diesem Abend zusammen, wenn sich zwei große Künstler:innen mit der Geschichte auseinandersetzen. Josephine und Bantu sind die neuesten Werke zweier kraftvoller choreografischer Stimmen, die Geschichte nicht illustrieren, sondern aufbrechen. In beiden Stücken steht der Körper als Archiv kolonialer Vorstellungswelten, Geschichte, Widerstand und Neudefinition im Mittelpunkt.
Mit 82 Jahren ist Germaine Acogny eine legendäre Tänzerin, Lehrerin und Choreografin. Die ehemalige „geistige Tochter“ von Maurice Béjart verkörpert im Solo Josephine das Leben und den Kampf der berühmten Josephine Baker: Die ikonische Revuekünstlerin, die durch ihren Widerstand gegen Rassismus, ihren Kampf gegen Rassentrennung und ihr Engagement für Bürgerrechte und Gleichberechtigung zu einem Symbol der Freiheit wurde. Acogny erweckt sie wieder zum Leben und präsentiert eine Begegnung verwandter Seelen, die so natürlich ist, dass sie bewegt.
Ohne den Einfluss von Germaine Acogny sähe der Tanz in Afrika heute anders aus. Durch ihre Schule, die École des Sables (Sandschule), hat sie viele Tänzer:innen und Choreograf:innen inspiriert und ausgebildet. In den letzten Jahren tourte sie mit einer Neuinterpretation von Pina Bauschs Le Sacre du Printemps, an der 30 afrikanische Tänzer:innen aus 14 afrikanischen Ländern mitwirkten. Nun kehrt Acogny mit Josephine auf die Bühne zurück.
Gregory Maqoma begegnet diesem Solo mit Bantu, einer Choreografie für zwölf Tänzer:innen aus unterschiedlichen Traditionen, die ihre Kunst in einer lebensfrohen Verbundenheit zusammenführen, als Hommage an die Einflüsse von Germaine Acogny und ihrer École des Sables. Bantu geht auf den Ursprung des Wortes zurück: Menschsein und Verbundenheit. Bantu ist ein Fest des Lebens, ohne dabei die soziale Realität des Kontinents außer Acht zu lassen. Es ist ein energiegeladenes Tanzstück, das nach universeller Menschlichkeit strebt.
Der Abend AS WE ARE wird von Productions Sarfati produziert. Josephine ist eine Produktion von Théâtre des Champs-Elysées. Bantu ist eine Koproduktion von The Joyce Theater New York, Théâtre de la Ville de Paris, und Théâtres de la Ville du Luxembourg.
Besetzung
- JOSEPHINE
-
- Choreografie
- Germaine Acogny,
- Alesandra Seutin
- Performt von
- Germaine Acogny
- Inszenierung & Dramaturgie
- Mikaël Serre
- Originalmusik
- Fabrice Bouillon-LaForest
- Stimmen
- Alesandra Seutin,
- Jade Wheeler,
- Chris Brooker
- Bühnenbild, Licht Design
- Fabiana Piccioli,
- Enrico Bagnoli
- Kostümbild
- PALOMA, Maison d'art CHANEL
-
- ,
- BANTU
-
- Konzept und Choreografie
- Gregory Maqoma
- Komposition
- Yogin Sullaphen
- Kostümdesign
- Black Coffee Designs
- Licht Design
- Denis Hutchinson
- Bewegungsanalyse
- Shanell Winlock-Pailman
- Tänzer/innen
- École des Sables du Sénégal (Rodolphe Allui, Anique Ayiboe, Profit Lucky, Amy Collé),
- Vuyani Dance Theatre in South Africa (Nathan Attie Botha, Roseline Olga Wilkens, Noko Moses Moeketsi, Tshepo Neolan Molusi, Nkosana Mphumeleli Fakude, Monicca Ngwakwane Magoro, Gilbert Goliath, Thabang Albert Mdlalose)
- BEIDE PRODUKTIONEN
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- Technische Direktion
- Oliver Hauser
- Bühnenmeister/in
- Barry Strydom
- Kommunikation
- Isabelle Deville
- Kreation Bildmaterial (Video & Photo)
- Maxime Dos
- Produzent/in
- Vony Sarfati
Weitere Förderungen
Der Abend AS WE ARE wird mit Unterstützung von CHANEL realisiert.
In Kollaboration mit Muse Art Foundation.






