Auszeichnung für Marina Abramović

14.7.2026

Marina Abramović ist als neues Mitglied in den Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste gewählt worden. Die international renommierte Performancekünstlerin ist in diesem Jahr mit Balkan Erotic Epic bei der Ruhrtriennale zu erleben.

Am 31. Mai 2026 wurde Marina Abramović in den Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste gewählt. Die Mitgliedschaft zählt zu den höchsten Auszeichnungen, die Künstler und Wissenschaftler in Deutschland erhalten können.

Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer würdigte Abramović und die weiteren neu gewählten Mitglieder als herausragende Persönlichkeiten, die mit ihrer Arbeit weltweit Maßstäbe gesetzt haben.

Der 1842 gegründete Orden vereint bedeutende Stimmen aus Kunst und Wissenschaft. Zu seinen heutigen Mitgliedern zählen unter anderem die Theaterregisseurin Andrea Breth, der Filmemacher Michael Haneke, der Choreograf John Neumeier und der Regisseur Wim Wenders. Schirmherr des Ordens ist der Bundespräsident.

Mit Marina Abramović wird eine Künstlerin ausgezeichnet, die die Performancekunst seit Jahrzehnten entscheidend geprägt hat. Ihre Arbeiten überschreiten Grenzen, fordern das Publikum heraus und machen den menschlichen Körper zum Ort von Erinnerung, Verletzlichkeit und Widerstand.

Über Balkan Erotic Epic

Bei der Ruhrtriennale 2026 ist Marina Abramović mit Balkan Erotic Epic in der Kraftzentrale im Landschaftspark Duisburg-Nord zu erleben. In der rund vierstündigen Performance verbinden sich Tanz, Musik, Gesang und Rituale zu einer vielschichtigen Reise durch überlieferte Traditionen des Balkans. Das Werk widmet sich den Kräften von Körper, Begehren und Spiritualität und lässt ein eindringliches Gesamterlebnis entstehen.

Balkan Erotic Epic
3. bis 11. September 2026
Kraftzentrale, Landschaftspark Duisburg-Nord
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Szene aus Balkan Erotic Epic: Marina Abramović umarmt einen Performer in der Mitte eines schummrig beleuchteten Gastraums mit rot-weiß karierten Tischdecken. Links sitzt ein Mann singend am Tisch, während im Hintergrund ein Porträt an der Wand hängt und eine weitere Person am Rand des Raums sitzt.
© Marco Anelli