Über die Jahrhunderthalle Bochum

Die Geschichte der Jahrhunderthalle Bochum beginnt im Jahr 1902, als die Halle dem Bochumer Verein für Bergbau und Gußstahlfabrikation auf einer Industrie-und Gewerbeschau in Düsseldorf, der sogenannten „kleinen Weltausstellung“, als Ausstellungshalle diente. Über den Winter 1902/1903 wurde die monumentale Stahlkonstruktion vom Rhein an die Ruhr transportiert und nahm im Herzen des Stahlwerks ihre Funktion als Gaskraftzentrale auf. Die Gaskraftzentrale verarbeitete das in den Hochöfen anfallende Gichtgas und versorgte über 60 Jahre lang das Werk und umliegende Siedlungen mit Energie. 100 Jahre nach ihrer Errichtung in Bochum – am 30. April 2003 – wurde die durch einen funktionalen Vorbau erweiterte und nunmehr denkmalgeschützte Jahrhunderthalle im Rahmen der Eröffnung der zweiten Saison der Ruhrtriennale ihrer neuen Bestimmung als „Montagehalle für die Kunst“ (Gerard Mortier) übergeben. 

Adresse und Anfahrt

Jahrhunderthalle, Dampfgebläsehaus, Turbinenhalle, Wunderland
An der Jahrhunderthalle 1
44793 Bochum 

Von Bochum Hbf Straßenbahn Linie 302, 305, 310 sowie Buslinie 345, 355 bis zur Haltestelle Bochumer Verein / Jahrhunderthalle, ca. 10 Min. Fußweg 

Von S-Bahnstation Bochum Ehrenfeld (S1) ca. 10-15 Min. Fußweg

Nützliche Adressen