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Die zweite und dritte Festivalwoche der Ruhrtriennale 2017: ein Rückblick in Bildern

12. Sep. 2017

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Daniel Sadrowski/Ruhrtriennale 2017

Zahlreichen Premieren, Lesungen und Dialogformate prägten die zweite und dritte Festivalwoche. Unsere Bilderparade zeigt die Festival-Highlights aus den letzten 14 Tagen.

Beim zweiten Konzert der Reihe „Konzert im Maschinenhaus“ spielte ICTUS eine Kombination aus einem zeitgenössischen, barocken und Renaissance-Repertoire – mit Eva Reiter an der Viola da Gamba.

„Konzert im Maschinenhaus – ICTUS“ © Volker Beushausen/Ruhrtriennale 2017

In „Projecting [Space[“ erprobte Damaged Goods unter Einbezug des Publikums und der Spielstätte, der Zentralwerkstatt der Zeche Lohberg in Dinslaken, ein neues Verhältnis von Raum und Körpern – und sorgten u. a. mit Farbpulver, Soundeffekten, Live-Musik und Kaffee für visuelle, auditive und sogar olfaktorische Reize.

„Projecting [Space[“ © Laura Van Severen

Am 2. September wurde die beeindruckende Installation „White Circle“ im Landschaftspark Duisburg-Nord eröffnet und zog bereits am ersten Tag zahlreiche BesucherInnen an.

Video: Béla Bender

Als Einstimmung auf „Cosmopolis“, Johan Simons letzter Regiearbeit als Intendant der Ruhrtriennale, las Steven Scharf aus dem neuesten Roman des preisgekrönten amerikanischen Schriftstellers Don DeLillo „Null K“. Die Inszenierung „Cosmopolis“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Don DeLillo.

Jeden Sonntag um zwölf Uhr mittags empfängt Ruhrtriennale-Intendant Johan Simons beim „High Noon“ KünstlerInnen des Festivals. Bei der zweiten Auflage diskutierte er mit Nicolas Stemann und Philippe Manoury über ihre Zusammenarbeit bei „Kein Licht. (2011/2012/2017)“, Manourys Kompositionsweise und Stemanns künftige Intendanz am Schauspielhaus Zürich.

„Johans High Noon II“ © Martin Steffen/Ruhrtriennale 2017

Auch die dritte Woche begann wie gewohnt mit einem „Konzert im Maschinenhaus“. Inspiriert von der utopischen Reise durch ein gigantisches schwarzes Loch bot Arne Deforce Musik für Cello und live electronics zum Besten.

„Konzert im Maschinenhaus – Arne Deforce“ © Volker Beushausen/Ruhrtriennale 2017

Caen Amour“ von Trajal Harrell widmete sich der künstlerischen und populären Praktik des Hoochie Cochie und brachte damit Geschlechterrollen ins Wanken.

„Caen Amour“ © Robin Junicke/Ruhrtriennale 2017

Texte quer durch die gesamte Weltliteratur sowie aus eigener Feder rezitierte Nora Gomringer unter Begleitung des Jazz-Drummers Philipp Scholz bei „PENG und jeder Tag ist morgen“ im Refektorium.

„Nora Gomringer: PENG und jeder Tag ist morgen“ © Heike Kandalowski/Ruhrtriennale 2017

Die Uraufführung von „Hunger. Trilogie meiner Familie 3“ berichtete von Familien- und Arbeiterschicksalen in Zeiten der Industrialisierung und vollendete zugleich die 2015 begonnene Zola-Trilogie. Alle Neugierigen haben am 15.9. und 17.9. noch die Möglichkeit, sich alle drei Teile „Liebe + Geld + Hunger. Trilogie meiner Familie“ an einem Tag anzusehen. Und in den Pausen kann man sich mit leckerem Essen oder einer Massage verwöhnen lassen.

„Hunger. Trilogie meiner Familie 3“ © Armin Smailovic/Ruhrtriennale 2017
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