„Archiv der verlorenen Ereignisse 2020“ veröffentlicht

Die wegen COVID-19 abgesagte Ruhrtriennale 2020 lädt mit einer digitalen Sammlung von Stimmen eingeladener Künstler*innen zu einem „Archiv der verlorenen Ereignisse 2020“ ein. 

In einer Vielzahl von Video-, Audio- und Textbeiträgen stellen mehr als 25 Kunstschaffende Arbeiten, die für die Ruhrtriennale 2020 geplant waren, in den Mittelpunkt und machen damit Veränderungen ihrer Inhalte und Arbeitsweisen durch die Pandemie sichtbar. Angelehnt an ein digitales Magazin, finden sich hier unterschiedlichste Perspektiven aus aller Welt etwa von Artiste associé Christoph Marthaler und Anna Viebrock, Nora Chipaumire, Serge Aimé Coulibaly, Edu Haubensak, Elaine Mitchener, Kornél Mundruczó, Steven Sloane, Brigitta Muntendorf und Stephanie Thiersch, Mariano Pensotti, Raumlaborberlin, Akira Takayama und Meg Stuart. Ergänzend sind der Film „El Público“ (29.8., 20.00 Uhr) von Mariano Pensotti und die Produktion „Pieces of a Woman“ (12.9., 20.00 Uhr) von Kornél Mundruczó für 24 Stunden online verfügbar.

„Nach der Absage der Ruhrtriennale 2020 haben sich die Künstler*innen bereit erklärt, ihre verlorenen Arbeiten in kurzen und sehr unterschiedlichen Originalbeiträgen zu skizzieren. Wir möchten uns bei allen Künstler*innen für ihre Generosität und die Schönheit der Beiträge und Botschaften bedanken,“ so Stefanie Carp, Intendantin der Ruhrtriennale 2018 – 2020.

 Das Archiv ist vom 14. August – der ursprüngliche Eröffnungstermin der Ruhrtriennale 2020 – bis 31. Oktober 2020, unter edition2020.ruhrtriennale.de abrufbar. 

Mit dem 31. Oktober endet die Intendanz von Stefanie Carp, die die Ruhrtriennale 2018 – 2020 unter der Klammer der „Zwischenzeit” künstlerisch verantwortet hat. Die diesjährige Ruhrtriennale hätte vom 14. August bis 20. September 2020 mit 33 Produktionen und Projekten, davon zwölf Ur- und Erstaufführungen, in 17 unterschiedlichen Spielstätten in Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gladbeck und Wuppertal stattfinden sollen. Die Leitung der Ruhrtriennale 2021 – 2023 übernimmt die Schweizer Theater- und Opernregisseurin Barbara Frey.

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