© Daniel Sadrowski_Ruhrtriennale 2019

Ruhrtriennale 2019 endet mit Uraufführung von Sharon Eyal

Die Uraufführung „Chapter 3: The Brutal Journey of the Heart“ der israelischen Choreografin Sharon Eyal, die mit ihrer Kompanie L-E-V erstmals bei der Ruhrtriennale zu Gast ist, ist der Höhepunkt der letzten Festivalwoche.

Ab Donnerstag, 26. September 2019 ist der dritte Teil ihrer Trilogie über die Liebe viermal in der Bochumer Jahrhunderthalle zu erleben. Wie schon in den ersten beiden Teilen OCD Love und Love Chapter 2 arbeitet Sharon Eyal wieder mit dem Musikproduzenten Gai Behar und dem Schlagzeuger und DJ Ori Lichtik zusammen, die mit live eingespielten Technobeats einen Soundtrack für die expressiven Körperbilder der Choreografin schaffen. Die Kostüme der Tänzer*innen wurden von Maria Grazia Chiuri von Christian Dior Couture entworfen. Die Zusammenarbeit setzt eine Kooperation fort, die 2018 mit der Choreografie einer Dior-Modenschau durch Sharon Eyal begonnen hat.

Intendantin Stefanie Carp zum diesjährigen Festival: „Bei der Ruhrtriennale 2019 haben wir viele ungewöhnliche Kreationen gezeigt, die eine starke künstlerische Energie haben, sich mit unserer Gegenwart auseinandersetzen und lebendige und kontroverse Diskussionen auslösen.“

Zu den vielbeachteten Produktionen der Ruhrtriennale 2019 gehören neben Christoph Marthalers Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend, All the good der Needcompany sowie Kornél Mundruczós Inszenierung Evolution von György Ligetis Requiem.

Kurz vor dem diesjährigen Festivalende wird bei 27.000 ausgegebenen Tickets eine Auslastung von rund 80 Prozent erwartet. Hinzu kommen rund 34.000 Besucher*innen der kostenlos zugänglichen Formate wie dem Third Space an der Jahrhunderthalle Bochum sowie den Installationen Mixing Plant von Tony Cokes (Mischanlage Zollverein, Essen), Bergama Stereo von Cevdet Erek (Turbinenhalle, Bochum) und Barbara Ehnes Αλληλεγγύη – Archive of Messages: Words in Motion (Third Space, Stadtraum Bochum), die noch bis zum 29. September geöffnet sind. Die meistbesuchten Vorstellungen waren Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend, Evolution, Everything that Happend and Would Happen und Dido and Aeneas, Remembered. Insgesamt haben über 60.000 Besucher*innen die Ruhrtriennale 2019 besucht.

Dr. Vera Battis-Reese, Geschäftsführerin der Kultur Ruhr GmbH: „In den vergangenen Wochen haben wir eine Fülle beeindruckender Produktionen erlebt, die in dieser Form nur bei der Ruhrtriennale möglich sind und das Festival zu etwas Einzigartigem machen.“

Die nächste Ruhrtriennale findet im August und September 2020 statt. Das Programm wird im kommenden Frühjahr veröffentlicht.

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