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Zeche Auguste Victoria Marl

Die Hellweg- und die Emscherzone waren bereits von der Industrialisierung erfasst, als Marl 1897 als Steinkohleabbaugebiet entdeckt wurde. 1899 wurde die bergrechtliche Gewerkschaft Auguste Victoria gegründet, die 1905 in Betrieb ging: 900 Mitarbeiter förderten 46.772 Tonnen Kohle zutage. 1991 übernahm die RAG das leistungsfähige Bergwerk Auguste Victoria, das – neben Prosper-Haniel in Bottrop – als eine der letzten beiden fördernden Zechen des Ruhrbergbaus erhalten blieb. Im Dezember 2015 fuhren die Bergleute nach über 100 Jahren ihre letzte Schicht.

Die Kohlenmischhalle der Zeche Auguste Victoria wird 2016 mit „Die Fremden“ in der Regie von Johan Simons zum ersten Mal zum Spielort der Ruhrtriennale.

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