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Serbisch-orthodoxe Kirche Dortmund Kley

Die im neugotischen Stil 1907 erbaute Kirche wurde Ende der 1980er Jahre von der katholische Gemeinde „Herz Jesu“ an die serbisch-orthodoxe Gemeinde übergeben und im Anschluss dem Hl. Apostel und Evangelisten Lukas geweiht. Die serbisch-orthodoxe Kirche hat eine lange Tradition in Deutschland. Bereits nach dem zweiten Weltkrieg entstanden erste Gemeinden. In den 1960er und 70er Jahren wanderten ca. 300.000 orthodoxe Christen aus dem damaligen Jugoslawien nach Deutschland ein. Gerade im Ruhrgebiet fanden zahlreiche Einwanderer ihre neue Heimat. So entstand 1974 mit einer kleinen Pfarrei das erste Gotteshaus im Dortmunder Stadtteil Kley, das sich seither kontinuierlich entwickelt hat.

Der Wat Dhammabharami, ein thailändischer buddhistischer Tempel, ist in unmittelbarer Nachbarschaft auf dem Gelände der serbisch-orthodoxen Kirche in der Engelbertstraße ansässig. Im Jahre 2005 wurde das Gebäude des ehemaligen katholischen Kindergartens in einen Tempel umgewandelt. Der Wat Dhammabharami gehört zur kulturell thailändisch geprägten Waldtradition des Therawada-Buddhismus, welcher seine Lehrgrundlage aus dem Pali-Kanon, den „Heiligen Schriften" des Urbuddhismus, ableitet. Die Waldtradition hat ihre Schwerpunkte in der Meditation, Unterweisung in buddhistischer Lehre und Lebensführung sowie praktischer Seelsorge. Die Gemeinde hat 240 Mitglieder, von denen rund 200 im Gemeindeleben aktiv sind. Zurzeit ist Mönch Phar Wanlop Moung-Ngern im Tempel anwesend.

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