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Ringlokschuppen Ruhr Mülheim

Das Gebäude, entstanden um die Jahrhundertwende im Rahmen des damaligen Reichsbahnausbesserungswerks Speldorf, diente bis zur Zerstörung der vorgelagerten Drehscheibe durch einen Bombenangriff im Jahre 1943 zur Unterstellung von Dampflokomotiven, die vom zugehörigen Wasserturm versorgt wurden.

Ab den fünfziger Jahren war im Ringlokschuppen bis 1968 die Zentralstelle der Bundesbahnbusse untergebracht. In den Jahren bis zur Komplettsanierung wurde der ehemalige Lokschuppen von einem im Gelände ansässigen Fuhrunternehmen lediglich als Reperaturwerkstatt genutzt.

Das aus 24 Kreissegmenten bestehende Gebäude mit einem Gesamtwinkel von 154 Grad und einer Gebäudetiefe von 22,25 Metern wurde 1992, in Absprache mit dem Denkmalschutz, komplett um- und ausgebaut. Die alte Stahlfachwerkfassade und insbesondere Fenster und Tore wurden - ihrem ursprünglichen Charakter gemäß - rekonstruiert und in neuer Funktionalität sichtbar erhalten. Ein Großteil der Stahlkonstruktion mußte bei der Wiederherstellung wegen starker Durchrostung total erneuert werden.

Quelle: Ringlokschuppen Ruhr

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