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Neue Synagoge Bochum

Das neue Gebäudeensemble am Erich-Mendel-Platz in der Bochumer Innenstadt wurde von 2005–2007 errichtet. Vorausgegangen war 2003 die Schenkung des repräsentativen, 4.300 Quadratmeter großen Grundstückes von der Stadt Bochum an die jüdische Gemeinde. Ende 2005 wurde der Grundstein gelegt und am 16. Dezember 2007 die neue Synagoge feierlich eröffnet.
Die Synagoge ist das Versammlungs- und Gotteshaus der Jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen. Die frühere Alte Synagoge an der heutigen Huestraße war während der Novemberpogrome 1938 zerstört worden. Die wieder entstandene Gemeinde hat heute über 1.000 Mitglieder und ist somit die zweitgrößte Gemeinde in Westfalen.
Die Arbeit der Gemeinde umfasst die Durchführung von religiösen Veranstaltungen, Feiern und Religionsunterricht und die interkulturelle Integration. Im Oktober 2015 hat der  jüdische Kindergarten mit 30 Kindern seinen Betrieb aufgenommen. Auch ein koscheres Restaurant, das „Matzen“, hat hier seine Pforten geöffnet.

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