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Jahrhunderthalle Bochum

Die Geschichte der Jahrhunderthalle Bochum beginnt im Jahr 1903. Im Herzen des Stahlwerks ›Bochumer Verein für Bergbau und Gußstahlfabrikation‹ wurde eine monumentale Stahlkonstruktion errichtet, die bis 1928 auf die imposante Größe von 9.000 m2 erweitert worden ist. Diese Gaskraftzentrale versorgte über sechzig Jahre das Stahlwerk und die Siedlung Stahlhausen mit Energie. Der letzte Hochofen auf dem Bochumer Werksgelände wird Ende der 60er Jahre stillgelegt. Die Maschinen in der nun funktionslos gewordenen Gaskraftzentrale werden demontiert. Die Halle diente bis 1991 als Lager und Werkstättengebäude der Krupp Stahl AG. Ab Februar 2002 wird die Jahrhunderthalle Bochum nach Plänen des Düsseldorfer Büros Petzinka / Pink Architekten zu einem spektakulären Festspielhaus umgebaut. Der einzigartige Innenraum mit seiner morbiden Ausstrahlung ist dabei nahezu unverändert belassen worden. Am 30. April 2003 - 100 Jahre nach ihrer Errichtung als Gaskraftzentrale - wird die Jahrhunderthalle ihrer neuen Bestimmung als »Montagehalle für die Kunst« (Gerard Mortier) übergeben.

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