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Ehemaliger Eisenbahnhafen Duisburg-Ruhrort

Duisburg-Ruhrort wurde im 17. Jahrhundert gegründet und war Startpunkt für den größten Binnenhafen Europas während der industriellen Revolution. Hier kreuzen sich die drei wichtigen Wasserstraßen Rhein, Ruhr und der Rhein-Herne-Kanal.

Der frühere Eisenbahnhafen – Spielstätte für Nomanslanding – ist ein Relikt des industriellen Zeitalters. Mittels einer Trajektanstalt verband der Fährhafen die Eisenbahnlinien zwischen Ruhrort und Homberg zu beiden Seiten des Rheins. Die 1907 eröffnete Rheinbrücke zwischen Ruhrort und Homberg ersetzte den Trajektverkehr nur zum Teil, da hier nur eine Straßenbahn hinüberfuhr. 1912 nach dem Bau der Eisenbahnbrücke bei Baerl schloss er endgültig.

Von den Trajekttürmen ist nur der Homberger erhalten. Das Hafenbassin dient heute dem Sportbootverkehr und kleineren Reparaturwerften. Eine Promenade längs des Nordufers mit einem Ausguck in Form eines Schiffsbugs wurde 2003 neu angelegt und führt bis zur Deichstraße und dem Binnenschifffahrtsmuseum.

Anfahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr - Von Duisburg Hbf (U-Bahnhof) Straßenbahn-Linie 901 (Richtung Duisburg Obermarxloh Schleife) bis Haltestelle »Ruhrort Bf« oder mit dem Bus 929 (Richtung Neukirchen-Vl. Vluyner Südring) bis Haltestelle »Friedrichsplatz«.

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