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© Andrej Vasilenko

Techno, Film, Schauspiel und bildende Kunst verbinden sich in ihr zu einer eigenen Welt. Das Publikum ist eingeladen, diese frei zu erkunden: zu kommen, zu gehen, zu beobachten, Teil von ihr zu werden, mit den Spieler:innen zu tanzen, zu essen, zu saunieren und mit ihnen über neue Formen des Zusammenlebens nachzudenken.

Über die Produktion

Wie könnte sie aussehen, eine gerechtere Welt? Wie lässt sie sich gestalten, die umweltbewusstere, die friedliche Gesellschaft, die, die um die Leerstelle weiß, die in ihr klafft, und die die Konsequenzen zieht aus der Erkenntnis, dass die Idee der Freiheit sich nicht nur mit dem individuellen Fortkommen, sondern mit dem Sozialen verbinden muss? Welche Geschichte von morgen lässt sich entwerfen? Wie gelingt Gemeinschaft allen derzeitigen Radikalisierungstendenzen zum Trotz?

Das mehrsprachige Ensemble um den Regisseur, Videokünstler und Raver Łukasz Twarkowski hat sich einem Selbstversuch unterzogen. Für einige Wochen folgte es dem Vorbild früherer Aussteiger in der Geschichte der Menschheit, nahm sich aus der Zeit, kappte den Alltag, zog sich in die litauischen Wälder zurück und stellte sich den existenziellen Fragen, aber auch seiner Verzweiflung und Lust. Twarkowski begleitete diesen Prozess mit seiner Kamera und kreierte aus diesem Material gemeinsam mit der Autorin Joanna Bednarczyk, dem bildenden Künstler Fabien Lédé, dem Komponisten Bogumil Misala, DJ SPECTRIBE, dem Choreografen Paweł Sakowicz und den Spieler:innen ein komplexes Gegenwartsbild mit all seinen gesellschaftlichen Herausforderungen und individuellen Nöten. Für die Bühne entstand daraus eine sechsstündige Mockumentary, die Perspektiven aus Vergangenheit und Zukunft wählt, um unsere Zeit in den Blick zu bekommen.

Techno, Film, Schauspiel und bildende Kunst verbinden sich in ihr zu einer eigenen Welt. Das Publikum in der Jahrhunderthalle Bochum ist eingeladen, diese frei zu erkunden: zu kommen, zu gehen, zu beobachten, Teil von ihr zu werden, mit den Spieler:innen zu tanzen, zu essen, zu saunieren und mit ihnen über neue Formen des Zusammenlebens nachzudenken. Am Ende steht der Rave als subkultureller Widerstand gegen die Ohnmacht unserer Zeit.

Eine Produktion des Lithuania National Drama Theatre in Koproduktion mit den Münchner Kammerspielen.

Ruhrtriennale 2022 – Trailer: Respublika
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