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© Kurt van der Elst

»promise me« feiert die Sorglosigkeit – in all ihrer Brutalität und Schönheit. Erzählt von der Sehnsucht nach bedeutungsvollen Dingen. Aber auch von den Narben, die sie auf unserer Haut hinterlässt.

Über die Produktion

Sie rennen durch den Raum, schreien, springen. Sie fallen von Wänden, beißen sich fest, zerreißen Kleider, werfen Steine und umarmen sich. Werden aufgefangen. Gehalten. Eingefangen. Abgeschüttelt. Gedreht. Sie sind wild, ungebremst, nicht unterzukriegen, waghalsig. Sie vertrauen einander und testen die Grenzen des Möglichen aus. Immer wieder. Die Performer:innen – fünf Kinder und zwei Erwachsene – lassen keinen Moment der Konfrontation aus. Angetrieben von der Livemusik einer E-Gitarre werfen sie sich mutig von einem Extrem in das nächste, lassen den Stillstand der vergangenen Monate hinter sich, dulden keine Gleichgültigkeit, riskieren alles in Zeiten, in denen die meistennach Sicherheit suchen. promise me feiert die Sorglosigkeit – in all ihrer Brutalität und Schönheit. Erzählt von der Sehnsucht nach bedeutungsvollen Dingen. Aber auch von den Narben, die sie auf unserer Haut hinterlässt.

Die belgische Tanzkompanie kabinet k der Choreograf:innen Joke Laureyns und Kwint Manshoven wird international hoch geschätzt für ihre beeindruckenden Arbeiten mit generationsübergreifenden Ensembles. Die Produktionen werden mit den mitwirkenden Kindern in einem intensiven und gleichberechtigten Dialog entwickelt. Nach Monaten pandemiebedingter Einschränkungen und Absagen traf sich das Ensemble wieder. Aus Improvisationen und der Energie des Wiedersehens entstand promise me. Eine temporeiche, schonungslos physische, radikale und poetische Performance. Eine bewegende Hommage der Mutigen und Ungezähmten an die Lebensfreude. Ein berührendes Erlebnis für Kinder von acht bis zwölf Jahren und Erwachsene gleichermaßen.

Eine Produktion von kabinet k & hetpaleis.

Ruhrtriennale 2022 Trailer: promise me © Beeldstorm & Kurt Van der Elst
Ein:e Jugendliche:r sitzt auf den Schultern eines Erwachsenen.
Ein:e Jugendliche:r sitzt auf den Schultern eines Erwachsenen. | © Kurt van der Elst
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© Kurt van der Elst

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