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© Gene Glover, Hugo Schneider

»Ich mache keine Konzeptalben und folge keiner Formel. Aber beim Schreiben und Musizieren geht alles durch mich hindurch, was in der Welt um uns herum passiert. Meine Songs sind Reflexionen über das Leben und die Realität – und die Gründe, warum ich dem entkommen möchte.«

Über das Konzert

Perera Elsewhere ist Frontfrau, Produzentin, Songwriterin und DJ. Sie kommt aus London, lebt in Berlin und geistert durch die Popavantgarde. Beeinflusst von der Ravekultur der 1990er Jahre, dem Trompetenunterricht zu Schulzeiten, einer ausgeprägten Phase als MC mit ihrer Band Jahcoozi und Experimenten mit DIY-Elektronik, hat sie sich Stück für Stück ein eigenes musikalisches Territorium angelegt. Wo das liegt? Weder im Zentrum, noch in der Peripherie. Ihr »elsewhere« ist eine extraterrestrische Klanglandschaft: grobkörnige Sounds, verzerrte Stimmen oder verformte Trompeteneinsätze neben flirrenden Synthesizern.

 

Popkonzerte

Zwei feministische Hip-Hop-Künstlerinnen stehen am Anfang der diesjährigen Popkonzertreihe: Lala &ce und Kaleo Sansaa haben eine traditionelle Männerdomäne erobert, die für direkte Ansprache und codierten Protest steht. Zum Abschluss dann Perera Elsewheres mysteriöser Anti-Pop-Pop. Im Pandemiejahr lädt die Ruhrtriennale zu intimeren Popkonzerten ein, bei denen die eindringlichen Botschaften und die faszinierende Ausstrahlung der charismatischen Künstlerinnen im Zentrum stehen.

Termine und Tickets

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