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»Der Titel lässt sich mit ›E.T.‹ abkürzen. Ich habe mich oft wie eine Außerirdische gefühlt, aber jetzt bin ich stolz darauf, dass ich anders bin. Deshalb bin ich heute hier.«

Über das Konzert

Support Maura x Fred Red

Die kryptischen Punchlines von Lala &ce versetzen nicht nur ihre französische Fangemeinde in Staunen. Machistische Hip-Hop-Floskeln schlägt sie in einer fließenden Bewegung mit ihren eigenen Waffen. In einem synthetischen Musikdelirium verschmelzen sie zu sinnlichen Texten, die sich entspannt über das Tabu homoerotischer Liebe zwischen Schwarzen Frauen hinwegsetzen. Die franko-ivorische Rapperin hat sich bereits mit Anfang zwanzig einen Namen als einziges weibliches Mitglied der Hip-Hop-Gruppe collectif 667 gemacht. Mit ihrem ersten Soloalbum Everything Tasteful tritt sie aus dem Schatten der Gruppe.

Maura x Fred Red

Maura & Fred Red haben eine glühende Verbindung. Auf ihrem Debütalbum Grimus zeigen der Produzent und die MC eine Hip-Hop-Bandbreite, die für jede Schublade zu groß ist. Harte Breaks, dezente Jazz-Grooves und funkige Synthie-Solos treffen auf eine charismatische Frontfrau. Mauras Stimme bewegt sich spielerisch zwischen Soul und Rap, wenn Fred Red ihr einen stilvollen instrumentalen Boden legt.

 

Popkonzerte

Zwei feministische Hip-Hop-Künstlerinnen stehen am Anfang der diesjährigen Popkonzertreihe: Lala &ce und Kaleo Sansaa haben eine traditionelle Männerdomäne erobert, die für direkte Ansprache und codierten Protest steht. Zum Abschluss dann Perera Elsewheres mysteriöser Anti-Pop-Pop. Im Pandemiejahr lädt die Ruhrtriennale zu intimeren Popkonzerten ein, bei denen die eindringlichen Botschaften und die faszinierende Ausstrahlung der charismatischen Künstlerinnen im Zentrum stehen.

Termine und Tickets

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