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© Sabrina Weniger

In der Weinbar im STÜH33 erwartet das Publikum ein kollektives und gleichzeitig intimes Hörerlebnis.

Über die Produktion

Sex ist zwar medial omnipräsent, aber ehrliche Gespräche darüber, wie wir begehren und was wir beim Sex emotional erleben, kommen selten vor. Fast allen fehlt das Vokabular, um zu beschreiben, was in ihnen vorgeht, wenn sie Sex haben. Die Gesprächskünstler:innen Anna Papst und Mats Staub haben sich auf die Suche nach Menschen gemacht, die es dennoch versuchen. Sie alle mussten oder wollten im Laufe ihres Lebens Sexualität neu und bewusst lernen. Ihre berührenden und tiefgründigen Geschichten werden sprachlich verdichtet und neu eingesprochen präsentiert.

In der Weinbar im STÜH33 erwartet das Publikum ein kollektives und gleichzeitig intimes Hörerlebnis. Den Besucher:innen werden Getränke und Kopfhörer serviert. Jede:r kann sich aus einer Vielzahl von Stimmen und Erzählungen nach eigenem Geschmack ein auditives 4-Gänge-Menü zusammenstellen: Lieber der Rentnerin zuhören, die während 25 Ehejahren keinen Spaß an Sex hatte und jetzt ›anständig ausschweifend‹ lebt? Oder dem schwulen jungen Mann, der nach acht Jahren Abstinenz die körperliche Liebe neu entdeckt?

Anna Papst und Mats Staub arbeiten beide interviewbasiert im Spannungsfeld von Theater, Ausstellung und Literatur. Intime Revolution ist ihr erstes kollektives Langzeitprojekt – die Geschichtensammlung wird nach der Uraufführung bei der Ruhrtriennale über zahlreiche Stationen weiterwachsen.

Eine Produktion von zwischen_produktionen. Koproduziert mit Ruhrtriennale, Zürcher Theaterspektakel, Kaserne Basel, Künstlerhaus Mousonturm.

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