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© Nora Houguenade

Wen Hui lässt die Zeitachse sich krümmen und fragt, was von der Emanzipationsbewegung geblieben ist. Sind die gewonnen geglaubten Schlachten tatsächlich geschlagen?

Über die Produktion

Der Körper als Archiv kollektiver Erinnerung: In ihrer neuesten Arbeit stellt die chinesische Choreografin, Tänzerin und Mitbegründerin des legendären Living Dance Studios, Wen Hui Erfahrungen ihres Lebens als Frau Passagen aus den Stumm- und frühen Tonfilmen des Shanghai der 30er Jahre gegenüber. Diese hatten einen Aufbruch markiert, das herrschende konfuzianisch-patriarchale System kritisiert und soziale Probleme, Klassenkämpfe und Fragen der Geschlechtergerechtigkeit zu ihrem Gegenstand gemacht. Wen Hui lässt die Zeitachse sich krümmen und fragt, was von der Emanzipationsbewegung geblieben ist. Sind die gewonnen geglaubten Schlachten tatsächlich geschlagen? Vergangenheit und Gegenwart legen sich übereinander, und die in den Körper eingeschriebenen Erfahrungen von Frauen verschiedener Generationen, Audio- und Videoaufnahmen, Texte, Bilder und mündliche Erzählungen verweben sich zu einer multimedialen dokumentarischen Solo- Performance von großer Intensität.

Eine Produktion von Théâtre de la Ville, Living Dance Studio und Damien Valette Prod.
Koproduziert mit Théâtre de la Ville/Festival d'automne à Paris.

Veranstaltet von PACT Zollverein für die Ruhrtriennale.

Ruhrtriennale 2022 – Trailer: I am 60
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© Li Yinjun
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