Farewell Ruhrtriennale 2022: Thomas Hojsa am Akkordeon
Farewell Ruhrtriennale 2022: Thomas Hojsa am Akkordeon | © Ursula Kaufmann / Ruhrtriennale 2022

Am frühen Sonntagmorgen empfängt der österreichische Komponist und Musiker Thomas Hojsa in der Pappelwaldkantine unter freiem Himmel zu einem letzten musikalischen Gruß.

Über das Konzert

Im Anschluss an die letzte Vorstellung von Respublika des Litauischen Nationaltheaters aus Vilnius tanzen die Besucher:innen der Ruhrtriennale in der Jahrhunderthalle Bochum in einem großen Rave durch die Nacht. Am frühen Sonntagmorgen empfängt der österreichische Komponist und Musiker Thomas Hojsa dann in der Pappelwaldkantine unter freiem Himmel zu einem letzten musikalischen Gruß. Quer durch verschiedene Epochen und Stile erkundet er eine melancholisch-klangvolle Landschaft von Abschiedsliedern. Wer den Rave bis zuletzt durchgehalten hat, wird, neben einem kleinen Frühstück, belohnt mit einer stillen, melodiösen Reise, ausgehend von John Dowland über Franz Schubert bis zu k. d. lang und den Beatles.

Farewell Ruhrtriennale 2022: Besucher:innen beim gemeinsamen Frühstück während des Abschluss-Konzertes mit Thomas Hojsa.
Farewell Ruhrtriennale 2022: Besucher:innen beim gemeinsamen Frühstück während des Abschluss-Konzertes mit Thomas Hojsa. | © Ursula Kaufmann / Ruhrtriennale 2022
Farewell Ruhrtriennale 2022: die Künstler:innen des Gastspieles Respublika
Farewell Ruhrtriennale 2022: die Künstler:innen des Gastspieles Respublika | © Ursula Kaufmann / Ruhrtriennale 2022
Farewell Ruhrtriennale: in der Pappelwaldkantine
Farewell Ruhrtriennale: in der Pappelwaldkantine | © Ursula Kaufmann / Ruhrtriennale 2022
Farewell Ruhrtriennale 2022: Mittig Intendantin Barbara Frey
Farewell Ruhrtriennale 2022: Mittig Intendantin Barbara Frey | © Ursula Kaufmann / Ruhrtriennale 2022

Ins stille Land

Freiherr Johann Gaudenz von Salis-Seewis

Ins stille Land!
Wer leitet uns hinüber?
Schon wölkt sich uns der Abendhimmel trüber,
Und immer trümmervoller wird der Strand.
Wer leitet uns mit sanfter Hand
Hinüber! ach! hinüber,
Ins stille Land?
Ins stille Land!
Zu euch, ihr freien Räume
Für die Veredlung! zarte Morgenträume
Der schönen Seelen! künft’gen Daseins Pfand.
Wer treu des Lebens Kampf bestand,
Trägt seiner Hoffnung Keime
Ins stille Land.
Ach Land! ach Land!
Für alle Sturmbedrohten.
Der mildeste von unsers Schicksals Boten
Winkt uns, die Fackel umgewandt,
Und leitet uns mit sanfter Hand
Ins Land der grossen Toten,
Ins stille Land.

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