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Musik

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Thomas Tallis, Henry Purcell
Alfred Schnittke, György Ligeti
Vitaly Polonsky, MusicAeterna

Olya Runyeva

Die Motette „Spem in alium“, die Thomas Tallis für acht fünfstimmige Chorgruppen schrieb, bildet die Apotheose der englischen Renaissancemusik. Aus 40 unabhängigen Stimmen webt der Komponist ein überwältigendes vielstimmiges Geflecht, einen Klangozean, in dem wir ab und zu eine Spur einzelner Stimmen auffangen, bevor sie wieder in der Menge abtauchen. Das Werk verweist auf die fluktuierenden Klangwolken von György Ligetis „Lux aeterna“ oder auf die Raumexperimente aus Karlheinz Stockhausens „Carré“.

Unter der Leitung seines Chordirigenten Vitaly Polonsky kombiniert der russische Chor MusicAeterna Vokalmusik von Thomas Tallis und Henry Purcell mit zeitgenössischen Werken von György Ligeti und Alfred Schnittke, dessen Chormusik jahrhundertealte russisch-orthodoxe Gesangstraditionen weiterentwickelt.

Der Chor MusicAeterna, der bei der Ruhrtriennale 2016 in Johan Simons’ Neuinszenierung von Glucks „Alceste“ singt, gehört zum Ensemble des Opernhauses Perm. Der Chor wurde von dem griechisch-russischen Dirigenten Teodor Currentzis gegründet, der 2015 mit großem Erfolg „Das Rheingold“ mit dem Orchester MusicAeterna bei der Ruhrtriennale aufführte.

Thomas Tallis
Spem in alium 

Henry Purcell
Hear my prayer 
I will sing unto the lord 
Remember not, Lord 

Alfred Schnittke
Three Sacred Hymns 
Choir Concerto (Auszüge)

György Ligeti
Lux Aeterna

Besetzung/ Mitwirkende

Chor - MusicAeterna

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