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Tanz / Uraufführung

PRoJecTInG [sPAcE[

Meg Stuart / Damaged Goods, Jeroen Peeters
Jozef Wouters

Carlos Irijalba

Man stelle sich einen Nomadenstamm vor, der aus der Zukunft in unsere heutige Zeit reist, um sein Wissen zu teilen – die Geschichten, Lieder und Tänze, die seine Form des Zusammenlebens, der Arbeitsteilung, der Fürsorge und Rituale reflektieren. Würden wir die heutige Welt mit anderen Augen betrachten? Würden wir aufgerüttelt, uns zu sensibilisieren und mit Begegnungsorten und -situationen zu experimentieren?

Diese Fragen finden ein Echo in Projecting [Space[, einer ortsspezifischen Arbeit von Meg Stuart/Damaged Goods, dem Dramaturgen Jeroen Peeters und dem Bühnenbildner Jozef Wouters, die diese auf Einladung der Ruhrtriennale 2017 kreieren. Als bunte Gruppe von Künstlern, Performern und Technikern hat sich die Kompagnie Damaged Goods in einer ehemaligen Bergwerksfabrik in Dinslaken-Lohberg (DE) eingerichtet. Dort bauen sie ein temporäres Umfeld auf, das sich der Veränderung, der Anpassung und Migration aussetzt. An realen und imaginären Orten entfalten sie prekäre kollektive Praktiken der Begegnung und der Kreation – mithilfe von lebenden Körpern, Klebeband und Holz, kuratierten Klängen und städtischem Lärm.

Laura Van Severen/Ruhrtriennale 2017

Laura Van Severen/Ruhrtriennale 2017

Laura Van Severen/Ruhrtriennale 2017

Laura Van Severen/Ruhrtriennale 2017

Laura Van Severen/Ruhrtriennale 2017

Laura Van Severen/Ruhrtriennale 2017

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