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Musik

KoNZeRt Im MAsCHInENHauS – ArNE DeFOrCE

Julian Röder

'Limite les rêves au-delà’ für Cello und 8-Kanal Surround-Electronics

Seit vielen Jahren ist Hèctor Parra fasziniert von der wissenschaftlichen Forschung zu neuen kosmologischen Modellen und zur Quantenphysik. In seinen früheren Kompositionen ließ der französisch-katalanische Komponist sich unter anderem von der Stringtheorie sowie den Theorien der Gravitationswellen und schwarzen Löcher inspirieren. In seinem neuen Werk für Cello und live surround-electronics, das er zusammen mit dem Cellisten Arne Deforce und dem Toningenieur Thomas Goepfer entwickelt, nimmt er Bezug auf die Forschungen des französischen Astrophysikers Jean-Pierre Luminet zur Struktur der fundamentalen Kräfte des Universums.

„In dieser mehr als eine Stunde dauernden neuen Arbeit für Cello und live electronics werden wir eine psychoakustische Reise an die Grenzen der bekannten Welt entwickeln, um virtuell einzudringen in ein Universum, das jenseits unserer sinnlichen Erfahrungen liegt, in eine Art ‚Paradiso’, das wir uns im Moment bloß vorstellen können. Wir sind inspiriert von der utopischen Reise durch ein gigantisches schwarzes Loch, wie sie der französische Physiker Jean-Pierre Luminet beschreibt, mit dem wir aktiv an diesem Projekt zusammen arbeiten. […] Was wird dieses neue Paradies sein? Ein Paradies, das wir nur mit dem Klang einer Musik, die noch komponiert werden muss, entdecken können? Sind wir, wie verschiedene aktuelle Physik-Theoretiker vorschlagen, die holografische Projektion einer tieferen Realität, die in die Grenzen des Universums eingeschrieben ist? Sind wir lediglich die Schatten dieses musikalischen Flüsterns, womit unsere Komposition anfangen wird …?“

Hèctor Parra
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