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Schauspiel / Uraufführung

HuNgeR. tRILoGIe MEInEr FaMILIe 3

Émile Zola, Luk Perceval

Armin Smailovic

Auf den Romanen “Germinal" (1885) und "Die Bestie im Menschen" (1890) basiert der Abschluss der "Trilogie meiner Familie". Sie gehören als Schlüsselwerke des europäischen Naturalismus zu den besten und berühmtesten Teilen aus Émile Zolas Lebenswerk "Die Rougon-Macquart". Erzählt wird das Schicksal von Etienne und Jacques, beide Söhne der Wäscherin Gervaise aus dem ersten Teil der Trilogie, "Liebe", in Zeiten von Industrialisierung und Frühkapitalismus.

Étienne findet Arbeit in einem Bergwerk in Nord-Frankreich. Über die unmenschlichen Lebensumstände empört und von der Idee des Sozialismus begeistert, entfacht er unter den Bergarbeiterfamilien einen Aufstand. Ein Teil der Arbeiter befürwortet einen Streik, ein anderer Teil versucht, mit den Eigentümern der Zechen zu verhandeln. Als die Bergbauunternehmer günstigere belgische Arbeiter zur Reparatur der Gruben holen und die empörten Arbeiter dagegen vorgehen wollen, greift das Militär ein.

Sein Bruder Jacques ist Lokführer und kämpft mit dem Trieb, Frauen zu töten. Deshalb führt er ein isoliertes Leben;  Zuneigung empfindet er nur für seine Lokomotive. Zufällig wird er Zeuge eines Mordes an Bord seines Zuges. Der Polizei gegenüber schweigt er und beginnt eine Liebesbeziehung mit der Frau des Mörders.

Besetzung/ Mitwirkende

Jaques Lantier - Rafael Stachowiak
Flore - Maja Schöne
Severine - Patrycia Ziolkowska
Roubaud/Direktor - Stephan Bissmeier
Étienne Lantier - Sebastian Rudolph
Katharina - Marie Jung
Chaval - Patrick Bartsch
Vater Maheu - Tilo Werner
Mutter Maheu - Oda Thormeyer
Bonnemort/Hyppolyte - Barbara Nüsse
Bahnwärter/Kommisar/Richter/Hauer/Kärrner/Köchin/Philomene - Gabriela Maria Schmeide
Johannes/Kapitän/Dr. Vanderhaegen/Heizer - Pascal Houdus
Sowie - Nikolai Gemel, Valentin Richter, Sebastian Doppelbauer
Livemusik - Sebastian Gille, Lothar Müller

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