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Schauspiel / Uraufführung

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Émile Zola, Luk Perceval

Armin Smailovic

Ein Varietétheater in Paris. Alle warten auf den Auftritt von Nana. Sie ist die Tochter der verarmt und alkoholsüchtig verstorbenen Wäscherin Gervaise, die wir 2015 in „Liebe“, dem ersten Teil von Luk Percevals Zola-Trilogie kennengelernt haben. Auch Saccard wartet. Er hat schon vieles über das hübsche neue Mädchen gehört, das auf den Straßen und Bühnen der Großstadt Funken versprüht. Saccard gründet gerade eine große Unternehmung: Er will das Mittelmeer befahren und den Orient erobern. Syrien soll das Sprungbrett seiner Operationen werden. Das Kapital wird Wunder schaffen.

Mit „Geld“ inszeniert Luk Perceval den zweiten Teil der „Trilogie meiner Familie“. 2015 hatte „Liebe“ Premiere in der Gießhalle in Duisburg. In „Geld“ setzt sich das Motiv der Sucht in der Familiengeschichte fort: nicht als Verlangen nach Alkohol und Liebe, sondern als Gier nach Geld und maximaler Gewinnsteigerung. Émile Zola, dessen Romane „Nana“, „Das Paradies der Damen“ und „Das Geld“ die Vorlage dieser Bühnen-Trilogie bilden, schildert als Zeuge seiner Zeit sehr genau, mit welch naivem Enthusiasmus die ersten luxuriösen Kaufhäuser errichtet und die großen Börsengeschäfte betrieben worden sind. Geblendet von Visionen endloser Expansion fliegen seine Figuren mit wächsernen Flügeln in die Sonne.

Besetzung/ Mitwirkende

Bourdoncle/Kritiker - Tilo Werner
Der Theaterdirektor Bordenave - Rafael Stachowiak
Dr. Ramond/Der Schauspieler Hector - Pascal Houdus
Der Regenschirmmacher Bourras - Patrick Bartsch
Dr. Pascal - Stephan Bissmeier
Clothilde - Marie Jung
Martine - Oda Thormeyer
Félicité/Graf Muffat - Barbara Nüsse
Madame Caroline - Gabriela Maria Schmeide
Saccard - Sebastian Rudolph
Nana - Maja Schöne
Madame Lerat/Denise - Patrycia Ziolkowska
Mit - Nikolai Gemel, Valentin Richter, Sebastian Doppelbauer, Thore Lüthje
Livemusik - Ferdinand Försch

(c) Armin Smailovic

(c) Armin Smailovic

(c) Armin Smailovic

(c) Armin Smailovic

(c) Armin Smailovic

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