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Symposium mit der innogy Stiftung für Energie & Gesellschaft

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Heike Kandalowski

Nichts ist beständiger als der Wandel. Gefühlt, geht der heute rascher von statten als noch vor zehn Jahren. Was also tun, wenn die Zukunft immer schneller zur Gegenwart wird? Wie kann man Schritt halten mit sich ständig erneuernden Technologien und gesellschaftlichen Strukturen? Wohin mit der Tradition, wenn die Innovation zu ständigem Umdenken zwingt? Und wie geht man damit um, dass die Mehrheit eigentlich zufrieden wäre, wenn alles so bliebe wie es ist? 

Gemeinsam mit der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft lädt die Ruhrtriennale auch 2017 wieder zu einem Symposium ein. Ausgehend von einer Serie von Skulpturen des niederländischen Künstlers Joep van Lieshout, die er unter dem Titel „The End of Everything is a New Beginning“ auf der Ruhrtriennale präsentiert, thematisiert das Symposium ein Spannungsfeld zwischen Niedergang und Neubeginn. Muss das Alte wirklich zerstört werden, um das Neue zu ermöglichen? In den Räumlichkeiten von Joep van Lieshouts Installation „The Good, the Bad and the Ugly“ auf dem Vorplatz der Bochumer Jahrhunderthalle diskutieren ExpertInnen aus Politik, Kunst und Wissenschaft die Probleme des Wandels auf unterschiedlichen Ebenen.

Während die Künste sich längst das Prinzip der Innovation zu Eigen gemacht haben, fällt es den Menschen aus anderen Arbeitsbereichen ungleich schwerer, sich mit immer neuen Anforderungen auseinanderzusetzen. Mit der Digitalisierung etwa verändert sich der Arbeitsmarkt grundlegend. So genannte „disruptive“ Innovationen lösen traditionelle Technologien ab und machen über Generationen gewachsene Arbeitsbereiche überflüssig. Auch die sogenannte Flüchtlingskrise und die damit einhergehenden Veränderungen in der Gesellschaft stellen uns vor neue Herausforderungen. Wie kann man die Menschen auf die kommenden Umwälzungen vorbereiten? Wie nimmt man ihnen die Ängste vor einer ungewissen Zukunft? Und muss das Neue immer notwendig besser sein als das Alte?

In künstlerischen Beiträgen, kurzen Vorträgen und einer öffentlichen Gesprächsrunde suchen die TeilnehmerInnen des Symposiums nach politischen und sozialen Techniken, um einem besseren Morgen entgegen zu sehen.

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