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Tanz / Uraufführung

BacH. ceLLoSuITEn (AT)

Johann Sebastian Bach, Anne Teresa De Keersmaeker
Jean-Guihen Queyras, Rosas

Anne van Aerschot

Johann Sebastian Bachs Cellosuiten werden zu den Höhepunkten der westlichen Musikgeschichte gezählt. Ihre erfindungsreiche Architektur, ihre tänzerische Rhythmik und zeitlose Schönheit sprechen uns auch heute noch an. Anne Teresa De Keersmaekers Affinität zu Bach zeigte sich schon in verschiedenen früheren Produktionen, darunter auch in der „Partita 2“, die bereits im Rahmen der Ruhrtriennale zu sehen war. De Keersmaecker strebt nach einer choreografischen Handschrift, die die Essenz von Bachs musikalischer Sprache zu erfassen versucht. In dieser Produktion werden die sechs Suiten, ausgeführt von dem weltberühmten Cellisten Jean-Guihen Queyras, bearbeitet, befragt und getanzt in einer Choreografie für drei Tänzer und zwei Tänzerinnen, darunter De Keersmaeker selbst. Jeder Suite geht ein kurzes Werk des zeitgenössischen ungarischen Komponisten György Kurtag voraus. Die faszinierende Symbiose von Musik und Tanz enthüllt sowohl das Wesen jeder einzelnen Suite für sich wie auch ihre Wechselwirkung in der Gesamtheit des Zyklus.

“33 years on and I'm still dancing Fase and the Violin Phase solo. I have to find in a consistent manner a new vocabulary that I can dance for the next decade. Jean-Guihen Queyras is an exceptional cellist because he has the ability to play baroque, romantic and contemporary music at the highest level. His invitation to collaborate was a surprise to me, and an honour, but is now primarily a challenge. I consider it an exceptional opportunity to write a 'dance for the years to come' to the music of Bach.”

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