© Sabrina Richmann Ruhrtriennale 2019

Vielfältiges Programm im Third Space

Im Third Space der Ruhrtriennale findet bis Ende September von Mittwoch bis Sonntag ein vielfältiges Programm mit über 20 Veranstaltungen bestehend aus Workshops, Performances, Konzerten, Lesungen und Partys statt, das zu Austausch und Diskurs einlädt.

Das Kollektiv raumlaborberlin hat in den vergangenen drei Wochen die Teile des Transall-Flugzeugs aus dem letzten Jahr vollkommen neu angeordnet. Aus Seecontainern, Omnibusteilen und Stadionsitzen des VfL Bochum wurde ein Ort für Kunst und Begegnungen geschaffen, der am vergangenen Wochenende mit einer Party, ersten Workshops und Eva Meyer-Kellers Performance Death is Certain eröffnet wurde.

Die verbindenden Themen des diesjährigen Third Space sind Dialog und Essen, was insbesondere in dem kulinarischen Format Dialog am Schneidebrett zu erleben ist: Barbara Ehnes und ihr Team (7.9.) sowie das Nachwuchskünstler*innenkollektiv Mit Ohne Alles der Jungen Triennale (21.9.) kochen für das Publikum ihre Leibspeisen und kommen beim anschließenden Essen miteinander ins Gespräch. Neben Treffpunkt, Bühne und Bar wird der Third Space im Zentrum der Ruhrtriennale in diesem Jahr auch zur Werkskantine.

Bei den Partys Because the Night belongs to Lovers (30.8.) und Nuit Sauvage (28.9.) wird im Flugzeugbauch getanzt. Im Concert in Motion (6.9.) wird griechisches Rebetiko mit neuer Musik kombiniert; das Konzert der Kölner Künstlerin Kaleo Sansaa (14.9.) verbindet Hip Hop und Soul zu einer kraftvollen, poetischen Mischung. Mit der Unterstützung der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft wird der Salon für Klimaschutz und Gerechtigkeit mit dem Titel There is no Planet B (15.9.) unter anderem mit dem Dokumentarfilmer Valentin Thurn („Taste the Waste“) und dem Fridays-for-Future-Aktivisten Luca Samlidis veranstaltet. Ein weiterer Höhepunkt ist die Cabin Crew Night (20.9.) Ende September in der junge Künstler*innen aus Nordrhein-Westfalen ihre Performances zeigen. Vier junge, bereits mehrfach ausgezeichnete Theaterautor*innen unternehmen im Writers Room den Versuch gemeinsam an einem Text zu schreiben, der im Third Space zur Lesung (22.9.) kommt. In unterschiedlichen Workshops kann man sich außerdem als DJ an den Plattentellern versuchen (1.9.), lernen, Leben zu retten (4.9.) und trainieren, sich gegen Stammtischparolen argumentativ zur Wehr zu setzen (18.9.).

Den Flyer mit dem vollständigen Programm finden Sie hier.

Öffnungszeiten

Mi, Do, Fr 15.00 – 21.00 Uhr
Sa, So 14.00 – 21.00 Uhr

Der Third Space ist außerdem bei Veranstaltungen in der Jahrhunderthalle geöffnet.

Der Hauptprojektförderer ist die innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft. Das Kinder- und Jugendprogramm wird gefördert durch den Kemnader Kreis e.V.

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