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Yannis Kyriakides

Yannis Kyriakides, geboren 1969 in Limassol, Zypern, wanderte 1975 nach Großbritannien aus und lebt seit 1992 in den Niederlanden. Er studierte Musikwissenschaften an der York University und später Komposition bei Louis Andriessen.

Als Komponist und Klangkünstler sucht er nach Wegen, neue, hybride Formen von Medien zu finden, die den Akt des Zuhörens problematisieren. In den letzten Jahren erforscht er in seinen Arbeiten die Beziehungen zwischen Worten und Musik in Konzertkompositionen und Installationen durch den Einsatz von Systemen zur Codierung von Informationen zu Klängen, künstlich hergestellten Stimmen und projizierten Texten.

Seine Arbeiten wurden weltweit auf zahlreichen namenhaften Musikfestivals von einer Vielzahl führender zeitgenössischer Musikensembles aufgeführt. Er präsentierte sich als Komponist beim Huddersfield Contemporary Music Festival 2007 und bei November Music 2011 (NL).

Unter anderem wurden ihm im Jahr 2000 der Gaudeamus Preis für a conSPIracy cantata, der französische Qwartz Preis für die CD Antichamber, der niederländische Toonzetters Preis für Paramyth, der Willem Pijper Preis für Dreams of the Blind, eine ehrenhafte Erwähnung beim Prix Ars Electronica für die CD Wordless und in 2014 der erste Preis des International Rostrum of Composers für Words and Song Without Words verliehen.

Zusammen mit Andy Moor und Isabelle Vigier gründete und leitet er das Plattenlabel Unsounds für neue elektronische Musik. Er ist Gründungsmitglied des Ensembles Maze und unterrichtet Komposition am Koninklijk Conservatorium in Den Haag.

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