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Tilo Werner

Der gebürtige Braunschweiger studiert nach ersten Regieassistenzen in Mannheim, Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Dort lernt er Thomas Ostermeier, Tom Kühnel und Christian von Treskow kennen. Schon nach dem dritten Studienjahr wird er ans Maxim Gorki Theater in Berlin engagiert. Tilo Werner bleibt zunächst viele Jahre in Berlin und wechselt, als Thomas Ostermeier und Jens Hillje die „Baracke“ leiten, ans Deutsche Theater und schließlich an die Schaubühne am Lehniner Platz. Später, nach einer Begegnung mit Arpád Schilling, sucht er die neue Herausforderung und wechselt ans Krétakör Theater nach Budapest. Hierfür lernt er sogar in der ungarischen Sprache zu sprechen und zu spielen. Später ist er Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater, bleibt aber seiner Wahlheimat Budapest verbunden. Wo auch immer er ist, knüpft er enge Arbeitsbeziehungen zu seinen Regisseuren, so anfangs zu Thomas Ostermeier, im Laufe der Jahre zu vielen anderen Regisseuren wie Thomas Langhoff, Arpád Schilling und Kornél Mundruczó, mit dem bereits in Ungarn „Das Eis“ nach Sorokin und „Nibelungen-Residenz“ von János Térey entstanden sind. Tilo Werner ist auch in zahlreichen ungarischen Kurzfilmen und Kinofilmen zu sehen, außerdem u.a. in Dimiter Gotscheffs Inszenierung von Peter Handkes „Immer noch Sturm“, das 2012 zum Stück des Jahres gewählt wurde. Tilo Werner ist seit der Spielzeit 2009/2010 festes Ensemblemitglied des Thalia Theaters.

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