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Susanne Kennedy

Susanne Kennedy, geboren 1977 in Friedrichshafen, lebt und arbeitet in Berlin. Sie lebte über 10 Jahre in Amsterdam. Dort studierte sie Regie an der Hogeschool voor de Kunsten in Amsterdam. Sie inszenierte unter anderem bei Toneelgroep Amsterdam und dem Nationatheater Den Haag. Mit ihren Stücken, die einen installativen Charakter haben, wurde sie mehrmals zum Niederländischen Theatertreffen eingeladen.

An den Münchner Kammerspielen inszenierte sie 2011 „They shoot horses, don´t they?" und 2013 Marieluise Fleißers Erstlingsstück „Fegefeuer in Ingolstadt“, für das sie von der Fachzeitschrift „Theater heute“ zur Nachwuchsregisseurin des Jahres gewählt wurde. Für die Inszenierung, die zum Theatertreffen 2014 in Berlin eingeladen wurde, erhielt sie den 3sat Theaterpreis für ihre künstlerisch-innovativen Leistungen. Susanne Kennedy lotet die Grenzen des Theaters zu anderen Kunstformen aus, charakteristischer Bestandteil ihrer Inszenierungen ist die Einbeziehung von Raum- und Installationskonzepten. An den Münchner Kammerspielen zeigte sie 2014 ihre Inszenierung von „Warum läuft Herr R. Amok?“ nach dem Film von Rainer Werner Fassbinder und Michael Fengler. Die Inszenierung ist in der Auswahl des Berliner Theatertreffens 2015. Ab 2017 ist Kennedy Mitglied des künstlerischen Leitungsteams der Berliner Volksbühne.

In Zusammenarbeit mit der Ruhrtriennale entstand für die Spielzeit 2015-2017 der installierte Opern-Parcours ORFEO unter der Regie von Susanne Kennedy. In diesem Jahr inszeniert sie zusammen mit Markus Selg MEDEA.MATRIX.

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