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Richard Djif

Der Regisseur Richard Djif wurde 1978 in Kamerun geboren.
In der Hauptstadt Yaoundé studierte er Theater- und Filmwissenschaften und spezialisierte sich im Masterstudium auf Produktion und Theaterkritik.
Seine sozialkritischen Filme sprechen missachtete Kinderrechte an, oder die Korruption in Kamerun, sowie Auswanderung, u.a. „Bei uns Kindern I.” (Original: „Chez nous les gosses I.“), Spielfilm von 2008, „France-France”, Spielfilm von 2011 und „Das Mädchen und die Katze” (Original: „La fille et le matou“), Lehrfilm von 2013.
Nach seinem 2012 erschienenen Film „139...Die letzten Raubtiere” (Original: „Les derniers prédatuers“), eine beißend-komische politische Satire über Korruption und Unterdrückung in einem fiktiven afrikanischen Staat, wurde der Regisseur nach der Filmpremiere in Kamerun entführt, inhaftiert und gefoltert. Die Schauspieler des Films erhielten Morddrohungen. Im November 2013 floh Richard Djif daher nach Deutschland und beantragte politisches Asyl. Er lebt in Berlin und arbeitet als Regisseur für Film und Theater, Drehbuchautor, Schauspieler und dramaturgischer Berater unter anderem für Stipendiaten des Goetheinstituts Yaoundé und Studierende der Filmschule filmArche Berlin, das Theater der Migranten, HAU Berlin.

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