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Miron Hakenbeck

Miron Hakenbeck ging nach seinem Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin ans TR Warszawa, wo er an Krzysztof Warlikowskis Inszenierung von Hanoch Levins Krum mitwirkte. Zudem arbeitete er als Dramaturg mit Warlikowski bei zahlreichen seiner Operninszenierungen, so am Warschauer Teatr Wielki (Wozzeck), an der Opéra national de Paris (Iphigénie en Tauride, Die Sache Makropoulos, Parsifal und Król Roger) und am Brüsseler Théâtre La Monnaie (Médée). Seit der Spielzeit 2008/09 ist er Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper, wo er u.a. mit den Regisseuren Krzysztof Warlikowski, Andreas Kriegenburg, Árpád Schilling und Sidi Larbi Cherkaoui arbeitete sowie Festspielprojekte von Romeo Castellucci, La Fura dels Baus und Sven Holm mitentwickelte. An der Bayerischen Staatsoper inszenierte er zudem den dreiteiligen Abend Rothschilds Geige/Die Entscheidung/Herzland, der Kammeropern Weniamin Fleischmanns und Sarah Nemtsovs mit einer Erzählung Hanna Kralls verband sowie Zeisls Hiob, eine Aufführung von Erich Zeisls unvollendeter Oper Hiob nach Joseph Roths gleichnamigem Roman und zugleich eine gemeinsam mit dem Komponisten Jan Duszyński entworfene Forterzählung dieses Fragments.
2016 erarbeitete er mit dem Regisseur Árpád Schilling Báng bán ACT, den Beitrag der ungarischen Gruppe Krétakör zu dem von der Operncompagnie NOVOFLOT initiierten Projekt Nationaloper im Berliner Radialsystem V.

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