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Krzysztof Warlikowski

Krzysztof Warlikowski (geboren 1962 in Polen) entwickelte eine neue Art Shakespeare zu inszenieren. Sein Werk beinhaltet subversive Interpretationen griechischer Tragödien, genauso ist er aber auch für Inszenierungen moderner Autoren bekannt. Seine 2002 beim Festival d’Avignon und dem Festival de Théâtre des Amériques in Montreal aufgeführte Inszenierung von Sarah Kanes Cleansed erhielt große Anerkennung und kann als Wendepunkt für Warlikowskis internationale Bekanntheit gesehen werden.

Seit 2008 ist Warlikowski künstlerischer Leiter des Nowy Teatr in Warschau, an dem er bislang bei den folgenden Produktionen Regie führte: (A)pollonia (2009), The End (2010), African Tales by Shakespeare (2011), Kabaret warszawski (2013) und The French (2015). Am Odéon Théâtre de l’Europe in Paris inszenierte er außerdem Streetcar (2011) und Phaedra(s) (2016) mit Isabelle Hupert in der Hauptrolle.

Mit seinen Theaterproduktionen war Warlikowski neben dem Festival d’Avignon auf vielen weiteren Festivals zu Gast; u.a. dem Festival de Otoño in Madrid, Edinburgh International Festival, Wiener Festwochen, Next Wave Festival BAM in New York, International Theatre Festival Santiago a Mil in Chile, Seoul Performing Arts Festival in Südkorea.

Einen weiteren Arbeitsbereich Krzysztof Warlikowskis stellt die Opernregie dar. Warlikowski inszenierte bereits an renommierten europäischen Opernhäusern wie La Monnaie in Brüssel, der Opéra national de Paris, das Teatro Real in Madrid und die Bayerische Staatsoper in München. Unter anderem führte er Regie bei Iphigenie auf Tauris, Die Sache Makropulos, Parsifal, Die Frau ohne Schatten, Medea, Lulu, Don Giovanni.

Bei der Ruhrtriennale 2015 zeigte er Die Franzosen in der Maschinenhalle Zweckel, Gladbeck. 2017 inszeniert er die Eröffnungsproduktion Pelléas et Mélisande.

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