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Jeroen Peeters

Jeroen Peeters (B) ist als Schriftsteller, Dramaturg und Performer in Brüssel tätig. Er hat in verschiedenen Büchern und Spezialmedien über zeitgenössischen Tanz, Performance, Kunsttheorie und Philosophie publiziert. 2012 wurde er mit dem niederländischen Literaturpreis Pierre Bayle für seine Verdienste um die Tanzkritik ausgezeichnet.

Ausgehend von dem Interesse, die „Sprachen des Machens“ zu dokumentieren, initiierte Peeters mehrere Dialogprojekte mit Künstlern. Dies mündete unter anderem in einem Buch über die Arbeitsweise von Meg Stuart, Are we here yet? (Dijon, 2010). Zu jüngeren Veröffentlichungen gehören das Buch Through the Back: Situating Vision between Moving Bodies (Helsinki, 2014), eine Essaysammlung über den Zuschauer im zeitgenössischen Tanz und die Künstleredition We don't know what free jazz is (Wien, 2015). Heute konzentriert er sich in seinen Studien auf die kritische Analyse von Aufmerksamkeit, verkörpertem Wissen, Dramaturgie und nachhaltiger Zusammenarbeit.

Jeroen Peeters gehört zum künstlerischen Kern von Sarma (www.sarma.be), einer Werkstatt für diskursive Praktiken und Veröffentlichungen über den Tanz. Als Dramaturg und Künstler war er an Projekten unter anderem von Julien Bruneau, deufert+plischke, Mette Edvardsen, Jack Hauser, Sabina Holzer, Heike Langsdorf, Martin Nachbar, Meg Stuart und Jozef Wouters beteiligt. Mit Meg Stuart zusammen arbeitete er an Replacement (2006), Hunter (2014) und dem Buch Are we here yet? (2014). Mit Jozef Wouters schuf er The Metaphors (2015), eine Performance-Vorlesung über den Gebrauch von Text und Bild in der Debatte über den Klimawandel. Zusammen mit Martin Nachbar realisierte er 2016 A Field Trip (Der Choreoturg), einen Performance-Versuch im Fabelstil zur Wiederaufforstung des Theaters. In diesem Jahr hat er bereits mit Meg Stuart/Damaged Goods und Jozef Wouters am Standortprojekt Atelier III gearbeitet, das auf dem Festival Performatik17 in Brüssel präsentiert wurde.

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