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Jean-Guihen Queyras

Neugier und Vielfalt prägen das künstlerische Wirken von Cellist Jean-Guihen Queyras, der sich mit ganzer Leidenschaft der Musik widmet, sich dabei aber vollkommen unprätentiös und demütig den Werken gegenüber verhält, um das Wesen der Musik unverfälscht und klar wiederzugeben. Jean-Guihen Queyras lernte bei Pierre Boulez, mit dem ihn eine lange Zusammenarbeit verband.

Er nimmt sich mit gleicher Intensität sowohl Alter Musik – wie z.B. mit dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin und dem Concerto Köln – als auch zeitgenössischer Werke an. U.a. hat er Kompositionen von Ivan Fedele, Gilbert Amy, Bruno Mantovani, Michael Jarrell, Johannes-Maria Staud und Thomas Larcher zur Uraufführung gebracht.

Jean-Guihen Queyras ist bis heute aktives Gründungsmitglied des Arcanto Quartetts; mit Isabelle Faust und Alexander Melnikov bildet er ein festes Trio. Darüber hinaus erarbeitete er zusammen mit den Zarb-Spezialisten Bijan und Keyvan Chemirani ein mediterranes Programm.

Er ist regelmäßig zu Gast bei renommierten Orchestern wie dem Philadelphia Orchestra, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Orchestre de Paris sowie am Leipziger Gewandhaus und an der Tonhalle Zürich. Er arbeitet mit Dirigenten wie Iván Fischer, Philippe Herreweghe, Oliver Knussen und Sir Roger Norrington.

Die Diskographie von Jean-Guihen Queyras ist beeindruckend: Seine Aufnahmen der Cellokonzerte von Edward Elgar, Antonín Dvořák, Philippe Schoeller und Gilbert Amy wurden von der Fachkritik begeistert aufgenommen. Im August 2016 erschien seine neuste CD mit dem Titel „THRACE - Sunday Morning Sessions“.
Jean-Guihen Queyras ist Professor an der Musikhochschule Freiburg und ist künstlerischer Leiter des Festivals „Rencontres Musicales de Haute-Provence“ in Forcalquier.

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