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Ensemble intercontemporain

Das Ensemble intercontemporain wurde 1976 von Pierre Boulez mit Unterstützung vom damaligen Minister für Kultur Michel Guy sowie Nicholas Snowman gegründet. Die 31 Solisten des Ensembles vereint eine gemeinsame Leidenschaft für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Unter der künstlerischen Leitung von Matthias Pintscher arbeiten die Musiker eng mit verschiedenen Komponisten zusammen, um so instrumentelle Techniken zu erforschen und Projekte zu entwickeln, die Musik, Tanz, Theater, Film, Video und visuelle Künste miteinander verbinden.
Durch seine Kollaboration mit IRCAM (Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique) ist das Ensemble intercontemporain auch in der synthetischen Klangerzeugung aktiv und es werden regelmäßig neue Werke aufgeführt.
Das Ensemble ist bekannt für seine Tätigkeiten in der Kulturvermittlung, es werden Konzerte für Kinder gegeben, kreative Workshops für Studierende oder auch Trainingsprogramme für zukünftige Musiker, Dirigenten und Komponisten. So sind seit 2004 die Solisten des Ensembles als Mentoren für Nachwuchskünstler auf dem Gebiet des zeitgenössischen Repertoires bei der Lucerne Festival Academy tätig, einem mehrwöchigem Bildungsprojekt des Lucerne Festival.
Heimat des Ensembles ist die Philharmonie de Paris, für Konzerte ist das Ensemble aber auf Bühnen weltweit zu Gast.
Das Ensemble intercontemporain wird vom Ministerium für Kultur und Kommunikation finanziert und erhält zusätzliche Förderung von der Pariser Stadtverwaltung.

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