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Elsie de Brauw

Elsie de Brauw (°1960) studierte an der Theaterakademie von Maastricht. Sie spielte bei Fact und Bonheur und war anschließend Ensemblemitglied bei der Theatergruppe Hollandia. Hier spielte sie u.a. in „Prometheus“, „Perzen“, „Fenicische vrouwen“, „Menuet“, „Industrieproject 1: KLM Cargo“, „De val van de goden“ und inszenierte zusmamen mit Paul Koek „Vuile dieve“.
Sie arbeitete auch für andere Theaterproduktionen wie etwa Het Zuidelijk Toneel („Thyestes“ und „Decadence“ in der Regie von Dora van der Groen, „Trojaanse vrouwen“, „Hard brood“) und „De Tijd“ (Bérénice). Bei ZTHollandia war sie in „Het land“, „Truus en Connie“ und „GEN“ zu sehen.

2002 spielte sie in der Musiktheateraufführung „Bacchanten und De Metsiers“. 2003 interpretierte sie eine Rolle in „Vrijdag“, für die sie für den Theo d'Or (beste weibliche Hauptrolle) nominiert wurde. Außerdem spielte sie in „Offertorium“ von Gerardjan Rijnders und in „Fort Europa“ von Johan Simons.
Elsie de Brauw gab ihr Debüt am NTGent mit „De asielzoeker“ (Regie Johan Simons).

Für ihre Rolle als Myrtle in Opening Night (Regie Ivo van Hove) wurde sie 2006 mit dem Theo d’Or für die beste weibliche Hauptrolle ausgezeichnet. Danach folgten, unter Regie von Johan Simons, Oresteia (2006), Instinct (2007), Vergeten Straat (2008), Gif (2009), wofür sie 2011 erneut den Theo d'Or erhielt und La Grande Bouffe (2010). 2011 spielte sie unter der Regie von Ivo van Hove in Kinderen van de Zon.
Während der Salzburger Festspiele 2010 spielte sie Angst, eine Theaterbearbeitung der Novelle von Stefan Zweig in der Regie von Jossi Wieler.
Elsie de Brauw spielte auch regelmäßig in Fernsehserien und Filmen mit, darunter Antonia und Uitgesloten. Für ihre Interpretation in dem Film Tussenstand (Mijke de Jong, 2007) wurde sie auf dem Niederländischen Filmfestival 2007 mit dem Gouden Kalf ausgezeichnet.

Lot Vekemans' preisgekrönten Monolag Zus van (2005) spielte sie in einer niederländischen und in einer deutschen Fassung.
In Deutschland arbeitet Elsie de Brauw regelmäßig mit den Münchner Kammerspielen zusammen: Sie war dort u. a. in Zus van (Schwester von) und Gif (Gift) zu sehen. Sie war Teil von Olifant Jezus, new creation Vals (Johan Simons) und spielte 2013 an der Seite von Bert Luppes in Platonov.
Elsie de Brauw wird in der Saison 2015-2016 in Accattone und De kersentuin von Johan Simons und in Learning How to Walk von Benny Claessens zu sehen sein.
Bei der Ruhrtriennale 2016 wird sie in Die Fremden mitwirken.

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