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Carolin Emcke

Carolin Emcke ist eine der profiliertesten Publizistinnen Deutschlands. Sie wurde 1967 in Mülheim an der Ruhr geboren und studierte Philosophie, Politik und Geschichte in London, Frankfurt am Main und Harvard. Promotion über den Begriff „kollektiver Identitäten“.
Seit 1998 bereist Carolin Emcke weltweit Krisengebiete. Sie war von 1998 bis 2006 Redakteurin beim „Spiegel“ und Reporterin u. a. in Afghanistan, Pakistan, Kosovo, Irak, Kolumbien, Libanon; anschließend von 2007 bis 2014 internationale Reporterin für „Die Zeit“ in Gaza, Pakistan, Haiti, dem Irak und den USA. Seit 2014 arbeitet sie als freie Publizistin. Carolin Emcke ist die Preisträgerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2016.

Zu Themen wie Globalisierung, Theorien der Gewalt, Krieg und kulturelle Identitäten hält sie regelmäßig Vorträge und publiziert dazu. Gemeinsam mit der Regisseurin Angelina Maccarone entwickelte sie 2014 die filmische Intervention „Tolerant? Sind wir selber“. Emcke wurde mit dem Preis „Das politische Buch“ der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie dem Förderpreis des Ernst- Bloch-Preises ausgezeichnet, 2008 mit dem Theodor-Wolff-Preis, 2010 mit dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus, mit dem Deutschen Reporterpreis, als „Journalistin des Jahres“, 2014 mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis und 2015 mit dem Lessing-Preis des Freistaates Sachsen und dem Preis der Lichtenberg Poetik-Dozentur. 2016 wird sie mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Der Preis wird zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2016 verliehen. Zu ihren Buchveröffentlichungen zählen „Von den Kriegen – Briefe an Freunde“, „Stumme Gewalt – Nachdenken über die RAF“, „Wie wir begehren“ und der Essayband „Weil es sagbar ist – Zeugenschaft und Gerechtigkeit“. Im Herbst 2016 erscheint ihr neues Buch „Gegen den Hass".

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