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Barbara Hannigan

Die Sopranistin Barbara Hannigan ist bekannt für Gesangsauftritte auf internationalen Bühnen und das Dirigieren von Spitzen-Orchestern. Sie arbeitet eng zusammen mit dem Berliner und Münchner Philharmonieorchester, dem Göteborger und dem Torontoer Sinfonieorchester, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Mahler Chamber Orchestra, und dem niederländischen Kollektiv Ludwig, mit dem sie ihre erste CD als Dirigentin aufnahm. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Rattle, Nagano, Salonen, Nelsons, Nézet-Séguin, Petrenko, Zinman, Jurowski, und Pappano. Insgesamt gab sie bereits über 80 Weltpremieren.

Zu den Höhepunkten ihrer Opernlaufbahn zählen die Titelrolle in Pelléas et Mélisande beim Aix-en-Provence Festival 2016; Written on Skin am London’s Royal Opera House; Lulu am La Monnaie; und die Marie in Zimmermanns Die Soldaten an der Bayrischen Staatsoper, für welche sie mit dem Faust Preis ausgezeichnet wurde. In der vergangenen Spielzeit trat sie in Poulencs La voix humaine erstmalig an der Opéra de Paris auf. In dieser Spielzeit singt sie in den Weltpremieren von Werken von Gerald Barry und Brett Dean, sowie von Bergs neuer Produktion Lulu in Hamburg und in Pelléas et Mélisande bei der Ruhrtriennale. Ebenso dirigiert sie in dieser Spielzeit das Orchester der Zürcher Tonhalle, das Dänische und Schwedische Rundfunk-und Sinfonieorchester, die Münchner Philharmoniker und das Orchester der Münchner Staatsoper.

Mit ihren Gesangsaufnahmen gewann sie Preise wie Gramophone, Edison, den amerikanischen Grammy Award, Victoires de la Musique und den Preis der Royal Philharmonic Society. Sie wurde zur Sängerin des Jahres (Opernwelt, 2013) und zur musikalischen Persönlichkeit des Jahres (Syndicat de la Presse Française, 2012) gewählt. Kürzlich wurde sie zudem mit dem Order of Canada ausgezeichnet.

Über Barbara Hannigan sind Dokumentarfilme von schweizer und deutschen Regisseuren, sowie Mathieu Amalrics Kurzfilm „C’est presque au bout du monde“ erschienen.

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