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Alexandra Bertaut

Die visuelle Künstlerin und Designerin Alexandra Bertaut wurde in Frankreich geboren und lebt derzeit in Paris. Seit dem Abschluss ihres Studiums der angewandten Kunst und Mode arbeitete sie mit zahlreichen namhaften Künstlern wie beispielsweise Carlotta Sagna und Caterina Sagna, Edmond Russo und Shlomi Tuizer, Herman Diephuis, Maud le Pladec, Fabrice Lambert, Richard Siegal, Benoît Lachambre und Su-Feh Lee zusammen.
Ihre Arbeit zwischen intensiver Recherche und Praxis, einem Hybrid ähnlich, verleiht dem Akt des Bekleidens eine poetische Stärke. Einen besonderen Schwerpunkt bildet für sie der zeitgenössische Tanz; sie spürt dem Verhältnis zwischen Körper und Raum nach. Doch ihr Interesse an der Interdisziplinarität geht weit über das Kostümbild hinaus. Sie nimmt an zahlreichen Projekten teil und erforscht den menschlichen Körper, dessen Wahrnehmung und seine Repräsentation. Ihre Kreationen sind in den verschiedensten Projekten weltweit zu sehen.
Zuletzt arbeitete sie im Januar 2015 mit der australischen Künstlerin Joanne Leighton in dem Tanzstück 9000 Pas zusammen, einer Choreographie, die Salz als zentrales Bühnenmaterial zeigte. Auch im Januar 2015 kooperierte sie mit der französisch-bretonischen Choreographin Maud Le Pladec an einem Stück über Feminismus, verkörpert und aufgeführt von der New Yorker Performerin Okwui Okpokwasili. Außerdem erkundet sie als multimediale Kostümdesignerin das Zusammenspiel zwischen Körper und Raum in enger Zusammenarbeit mit der Tanzcompagnie Par B.L.eux und mit dem kanadischen Choreographen Benoît Lachambre, wie beispielsweise 2012 in Snakeskin oder im März 2013 in High Heels too, einer Kreation für sechs Tänzer des Cullberg Balletts. Für Richard Siegal gestaltete sie bereits für The World to the darkness and to me am Göteborgs Operans Danskompani (2013) und 2014 am Ballet National de Marseille für Metric Dozen die Kostüme.

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