Christiane Jatahy

Regie, Film, Dramaturgie

Christiane Jatahy wurde in Rio de Janeiro geboren und ist Autorin, Theaterregisseurin und Filmemacherin. Sie hat einen Abschluss in Theater, Journalismus und einen Postgraduiertenabschluss in Kunst und Philosophie. Ihre Arbeiten bringen verschiedene Kunstbereiche in einen Dialog miteinander. Im Theater liegt ihr Schwerpunkt auf Stücken, die die Grenzen von Realität und Fiktion, Schauspieler und Figur, Theater und audiovisuellem Material überschreiten wie z.B. in „Conjugado“, „A Falta que nos move“ oder „Todas as histórias são ficção“ und „Corte Seco“. Sie führte Regie beim Film „A Falta Que Nos Move“, der 13 Stunden lang in einem Take mit drei Handkameras gedreht wurde. Der aus diesem Material entstandene Spielfilm wurde zu nationalen und internationalen Filmfestivals eingeladen. Er lief 12 Wochen im brasilianischen Kino. Jatahy leitete in London das Projekt „In the comfort of your home“, eine sogenannte Doc/ Video-Installation mit Performances von 30 brasilianischen Künstler*innen in englischen Wohnhäusern. Derzeit ist sie mit der Inszenierung „Julia“ auf Tournee, eine Adaption von Strindbergs „Fräulein Julie“. „Julia“ ist eine Mischung aus Theater und Live-Kino. Das Stück wurde auf großen, europäischen Theaterfestivals gezeigt und war 2012 im CENTQUATRE-PARIS zu sehen. Für diese Arbeit wurde sie mit dem Shell Preis für Beste Regie ausgezeichnet. Im Jahr 2013 entwickelte sie das audiovisuelle Installations- und Dokumentationsprojekt Utopia.doc in Paris, Frankfurt und São Paulo. 2014 wurde im SESC „What if they went to Moscow?“ uraufgeführt, eine Arbeit basierend auf Anton Tschechows „Die drei Schwestern“. Hierfür gewann sie in Brasilien den Shell Preis, den Preis Questão de Crítica und den APTR Preis. „What if they went to Moscow?“ wird immer noch auf Festivals in ganz Europa und den USA gezeigt und wurde drei Wochen lang im La Colline Theater gespielt. Zum Abschluss der Trilogie, die 2016 mit „Julia“ begann, schuf Jatahy 2016 „The Walking Forest“, eine freie Adaption von „Macbeth“, die Dokumentarfilm, Performance und Live-Kino verbindet. 2017 kreierte sie auf Einladung der Comédie Francaise in Paris im Salle Richelieu „The Rule of the Game“ nach dem Film von Jean Renoir. Noch im selben Jahr schuf sie auf Einladung des Theater der Welt Festivals und des Thalia-Theaters in Hamburg erst das Projekt „Moving People“, das über das aktuelle kapitalistische System, Migranten und Flüchtlinge spricht, und dann die Inszenierung „Die Einsamkeit der Baumwollfelder“ von Bernard-Marie Koltes. Im Jahr 2018 präsentierte sie ihre neue Kreation „Ithaka“, inspiriert von Homers „Odyssee“ am Odéon Théâtre de l'Europe in Paris. Aktuell ist Christiane Jatahy, deren Werke auf nationalen und internationalen Festivals gezeigt werden, „Associated Artist“ am Odéon Théâtre d'Europe, CENTQUATRE-PARIS, am Théâtre National Wallonie-Bruxelles und am Schauspielhaus Zürich.

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