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Scheunentore auf im Refektorium

06. Aug. 2015

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Am 15.8.15 eröffnet in der der Installation „The Good, the Bad and the Ugly“ mit dem Refektorium ein neuer Spielort der Ruhrtriennale

Kunstdorf, Festival-Treffpunkt und Herz der Ruhrtriennale: Das ist das Refektorium. Einer Scheune nachempfunden ist das Refektorium Teil der Großinstallation „The Good, the Bad and the Ugly“ von Atelier Van Lieshout. Während der Zeit des Festivals verwandelt sich das Refektorium mal in ein  Kino, dann in einen Konzertsaal oder Club, oder in eine Bühne. So entsteht hier ein pulsierendes Festivalzentrum und ein aufregend-chaotischer Treffpunkt für BesucherInnen, KünstlerInnen, FestivalmacherInnen, Studierende und alle, die neugierig sind.

Während mittwochs Filme mit gesellschaftsrelevanten oder lokalen Themen gezeigt werden, finden freitags Lesungen statt – u.a. lesen die drei im Ruhrgebiet bekannten Schauspieler Thomas Anzenhofer, Jele Brückner und Michael Lippold anlässlich zu Dantes 750. Geburtstag „Die Göttliche Komödie – INFERNO“. An einigen Samstagen sind die Besucher eingeladen in Workshops wie „Gute Fotos von Böser Kunst?“ (29.8.15) , „Spontantheater für alle. Ein Klassiker!“ (22.8.15)  aktiv am Festival teilzunehmen. Im Anschluss finden samstags Konzerte und Partys mit lokalen DJs wie Dub’l Trouble, Hoodoo oder Beatz & Bohnen statt. Ein besonderes Highlight ist das Konzert von Bianca Casady & The C.i.A. Casady ist bekannt als eine Hälfte des US-amerikanischen Indie-Pop-Duos CocoRosie.  Zum Wochenabschluss findet im Refektorium immer sonntags (18./23./30.8, 08./13./20.9) das Werkstattgespräch statt, u. a. mit Susanne Kennedy und Teodor Currentzis.

Auch zwei Symposien werden im Refektorium veranstaltet: Am 20.9.15 „Domesticate Me“ gemeinsam mit der RWE Stiftung für Energie und Gesellschaft und am 19.9.15 „Vom Gebiet zur Stadt“ in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) Essen. Am 20.9.15 ab 16.00 Uhr stellen sich prominente Gäste die Frage, ob die Parole „Zurück zur Natur“ die wahre Utopie der Zukunft ist oder eine Spinnerei gestresster Stadtbewohner. Beim Gründungstreffen des Zukunftsrats Ruhr „Vom Gebiet zur Stadt“ werden Fragen zur Stadtentwicklung diskutiert.  

Wer vor, zwischen und nach den Vorstellungen Zeit hat, kann sich eine Ausstellung mit Bildern des Fotografen Julian Röder anschauen, der mit einer Drohne die Spielorte der Ruhrtriennale fotografiert hat. Oder die Bar I AM LOVE besuchen.  Die Macher von Bochums Szene-Eisdiele und Café versorgen die Besucher  mit Speisen und Getränken -  - und dem wahrscheinlich besten hausgemachten Eis des Ruhrgebiets. I AM LOVE ist täglich von 13.00 bis 21.00 Uhr geöffnet, an Veranstaltungsabenden sogar länger.  

Eröffnet wird die Großrauminstallation „The Good, the Bad and the Ugly“, und somit auch das Refektorium, am 15.8.2015 um 18.00 Uhr, kurz vor Beginn der Ritournelle, der langen Nacht der elektronischen Musik.

Der Eintritt zu Workshops, Symposien, Partys und Filmen ist frei.

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