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The Rest is Noise

22. Okt. 2015

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Edi Szekely

Heute fand das Pressegespräch für die neue Lesereihe der Ruhrtriennale The Rest is Noise im Grillo-Theater in Essen statt. Johan Simons, Intendant der Ruhrtriennale, und Christian Tombeil, Intendant des Schauspiel Essen, stellten das Konzept der Produktion vor und standen für Rede und Antwort bereit – gemeinsam mit Ulrich Greb, Intendant des Schlosstheater Moers, Helmut Schäfer, Künstlerische Leitung des Theater an der Ruhr, Peter Carp, Intendant des Theater Oberhausen, Michael Eickhoff, Chefdramaturg des Schauspiel Dortmund, Olaf Kröck, Geschäftsführender Dramaturg des Schauspielhaus Bochum, und Felix Hilse, Künstlerischer Manager der Bochumer Symphoniker.

Christian Tombeil, Intendant des Schauspiel Essen: „Wir freuen uns sehr, dass der Auftakt zur gemeinsamen Lesereihe bei uns im Grillo-Theater stattfindet. Diese Kooperation von sechs Ruhrgebietstheatern, den Bochumer Symphonikern und der Ruhrtriennale macht deutlich, dass besondere künstlerische Projekte über Sparten- und Städtegrenzen hinweg möglich sind und den Zusammenhalt einer Region stärken.“

Für die sechs literarisch-musikalischen Etappen, welche von November 2015 bis April 2016 einmal im Monat stattfinden werden, kooperiert die Ruhrtriennale mit den Bochumer Symphonikern, dem Schauspiel Dortmund, Schauspiel Essen, Schauspielhaus Bochum, Schlosstheater Moers, Theater an der Ruhr und dem Theater Oberhausen. Diese erste Zusammenarbeit der sechs Ruhrgebietstheater seit der Kulturhauptstadt RUHR.2010 ist gleichzeitig die erste Kooperation in dieser Form mit der Ruhrtriennale, unterstützt durch die Bochumer Symphoniker.

Die Lesereihe „The Rest is Noise“ ist eine literarisch-musikalische Etappenreise auf der Grundlage des gleichnamigen Sachbuch-Weltbestsellers des amerikanischen Musikkritikers Alex Ross. Sie nimmt uns mit auf eine Reise in das Labyrinth der neuen Musik und ihrer Verbindungen zu einer Zeit voller sozialer und politischer Umstürze. Das Resultat ist die Geschichte eines Jahrhunderts, erzählt durch seine Musik. Johan Simons erarbeitet mit den DramaturgInnen der Ruhrtriennale sowie der kooperierenden Theater sechs neue Etappen seiner erfolgreichen „The Rest is Noise“-Lesereihe, die ihren Anfang bei den Münchner Kammerspielen nahm. Es lesen die jeweiligen Schauspielensembles, musikalisch begleitet von Mitgliedern der Bochumer Symphoniker, dem Musiker Carl Oesterhelt und der Pianistin Sachiko Hara.

Jeder Abend ist inhaltlich individuell konzipiert und greift dabei auf die Chronologie von Alex Ross‘ Überlegungen zurück. Die erste Etappe am 5. November am Schauspiel Essen widmet sich dem „Goldenen Zeitalter“, der Umbruchszeit zwischen dem Fin de Siècle und den avantgardistischen Bewegungen des beginnenden 20. Jahrhunderts. Im Fokus stehen Komponisten wie Gustav Mahler, Richard Strauss, Claude Debussy, Igor Strawinski, Maurice Ravel und Béla Bartók, deren Werke neue Räume für musikalisches und kompositorisches Handeln eröffneten. Gelesen wird von Ensemblemitgliedern des Schauspiel Essen, bestehend aus Thomas Büchel, Stefan Diekmann, Ingrid Domann, Axel Holst, Thomas Meczele, Philipp Noack, Jan Pröhl, Janina Sachau, Stephanie Schönfeld, Sven Seeburg, Rezo Tschchikwischwili und Jens Winterstein. Zur musikalischen Untermalung, konzipiert von Carl Oesterhelt, wird neben den Bochumer Symphonikern und Sachiko Hara auch der Bariton Wiard Witholt auftreten.

Johan Simons, Intendant der Ruhrtriennale: „Gemäß unserem Leitmotiv „Seid umschlungen“ wollen wir auch in der Zeit zwischen unseren Spielzeiten im Ruhrgebiet künstlerisch aktiv sein ̶ zusammen mit unseren Partnern hier aus der Region. Ich freue mich sehr, dass es jetzt bald mit „The Rest is Noise“ los geht, und bedanke mich bei den Theatern und den Bochumer Symphonikern dafür, dass sie gemeinsam mit uns dieses Projekt ermöglichen.“

Wie der Eröffnungsabend verlaufen ist und wie es bei den folgenden Etappen weitergeht, kann bald in unserer "The Rest is Noise"-Blogreihe nachgelesen werden.

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