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Ein Treffen des Geheimbundes

19. Mär. 2015

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Jan Vandenhouwe

6.00 Uhr morgens am 17. März 2015. Es ist früh, am Hauptbahnhof Essen ist es kalt. Es geht nach Berlin, wo ich mich mit René Jacobs und Julian Rosefeldt treffe. Wir haben nicht weniger als „Die Schöpfung“ zu besprechen. Diesen Sommer wird Haydns Oratorium in der Duisburger Kraftzentrale aufgeführt werden. – Im Zug höre ich wieder die expressive und dramatische Aufnahme von René Jacobs. Bei uns wird der belgische Dirigent zusammen mit Collegium Vocale Gent und dem B’Rock Orchestra auftreten. Julian Rosefeldt liefert das filmische Szenenbild.


 

Es ist sonnig, herrliches Wetter. Wir können sogar draußen sitzen. Unser Treffpunkt ist ein italienisches Restaurant in der Nähe des Schillertheaters, wo René Jacobs zurzeit probt, eine Barockoper von Georg Philipp Telemann. Julian stößt hinzu, gerade zurück von einer Reise nach Marokko, wo er für den Dreh zur „Schöpfung“ nach Orten gesucht hat. Vor Jahren ist er mit einer Gruppe von Studenten durch Marokko gereist, das Land hat ihn seit jeher fasziniert. Seit unserem ersten Gespräch über das Projekt war für Julian klar, dass die Bilder zu Haydns „Schöpfung“ nicht nur im Ruhrgebiet, sondern vor allem auch in Marokko aufgenommen werden sollen. Die Dreharbeiten dort  finden im Mai statt, die im Ruhrgebiet vermutlich im Juni.

© Jan Vandenhouwe
© Jan Vandenhouwe
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