Landschaftspark Duisburg-Nord

Kraftzentrale / Gebläsehalle

Kraftzentrale / Gebläsehalle

Landschaftspark Duisburg-Nord

Emscherstraße 71
47137 Duisburg-Meiderich


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Nahverkehr

Von „Duisburg Hbf“ Linie 903 (Richtung „Dinslaken“ und Gegenrich- tung) bis zur Haltestelle „Landschafts- park-Nord“, ca. 7 Min. Fußweg über Emscherstraße.

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Spielstätten

Das Stahlwerk im Duisburger Norden wurde 1902 von August Thyssen als ‚Aktiengesellschaft für Hüttenbetrieb‘ gegründet und nahm 1903 mit drei Hochöfen die Produktion auf. Bis zum Jahr 1908 wurden fünf Hochöfen in Betrieb genommen. Außer dem Hüttenwerk gab es auf dem 200 ha großen Gelände noch eine Schachtanlage, eine Sinterei, eine Kokerei und eine Gießerei.

Die Kraftzentrale entstand zwischen 1906 und 1911, als das Hüttenwerk von drei auf fünf Öfen erweitert wurde. Zehn gichtgasbetriebene Großgasmaschinen zum Antrieb von Dynamos zur Stromerzeugung und sechs Gasgebläse zur Hochofenwinderzeugung wurden hier betrieben, um das Werk und die benachbarte Werkssiedlung mit Strom zu versorgen. 1965 hat man die Maschinen stillgesetzt und anschließend verschrottet. Danach wurde die Halle bis Mitte der 1980er Jahre als Ersatzteillager genutzt. 1997 schließlich konnte die Kraftzentrale als multifunktionaler Veranstaltungsort eröffnet werden. Die Gebläsehalle ist Teil des Dampfgebläsehauses, einem Gebäudekomplex aus der Gründungsphase des Werkes. Noch heute befinden sich hier vier Elektroturbogebläse, mit denen Hochofenwind erzeugt wurde, der zur Erschmelzung des Roheisens notwendig war. Die neoromanischen Rundbogen-Fenster und die umlaufenden Ornamente unterhalb der Traufe weisen deutlich auf den historisch-repräsentativen Baustil dieser Epoche hin. Im Jahr 2002 wurde die Halle zu einem multifunktionalen Theater umgebaut.

Vorstellungen

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