(c) Jörg Brüggemann / Ostkreuz

Maschinenhalle Zweckel, Gladbeck

Die imposante Maschinenhalle der einstigen Zeche Zweckel in Gladbeck wurde 1909 errichtet. Bauherr war der Königlich-Preußische Staat, dessen Repräsentationsanspruch in dem großzügigen Gestus der Architektur zum Ausdruck kommt. Das Gebäude bildete die ‚elektrische Centrale’ der Zeche und beherbergte Kompressoren, Generatoren und Umformer zur Erzeugung von Druckluft und elektrischer Energie. Die Zechengebäude sowie die Schornsteine und Kühltürme, die das Gelände früher als Stätte der Arbeit kennzeichne- ten, sind verschwunden, was den schlossähnlichen Charakter der Maschinenhalle unterstreicht. Lediglich die stählernen Fördergerüste von 1911/12, die über die Halle hinausragen, verweisen unmittelbar auf die Zeit des Bergbaus. Nur wenige Maschinen erinnern noch an den Maschinenpark, den die Halle früher beherbergte. Wie groß die Wertschätzung der Maschinenhalle war, lässt die repräsentative Innenausstattung noch heute erahnen. So waren die Wände ursprünglich mit dekorativ gestalteten Wandfeldern und Ornamentbändern verziert. Beeindruckend ist auch die Gestaltung der Empore mit seitlich ausschwingenden Treppenaufgängen und schmiedeeisernen Geländern.

Nahverkehr

Bus 188 von Gladbeck West Bf bis Maschinenhalle Zweckel

Anfahrt & Parken

Die Zufahrt zum Besucherparkplatz befindet sich unmittelbar am Eingang des Geländes.

Frentroper Straße 74
45966 Gladbeck

Vorstellungen

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