© Matthias Horn
KREATION / MUSIK / THEATER

Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend

CHRISTOPH MARTHALER, ULI FUSSENEGGER, STEFANIE CARP, DURI BISCHOFF, SARAH SCHITTEK
21 Aug
1 Sep
  • Mi 21 Aug
    20:00 – 22:30
    Premiere
    Ruhr-Universität Bochum, Bochum
    Auditorium Maximum
    ausverkauft
  • Do 22 Aug
    20:00 – 22:30
    Veranstaltung
    Ruhr-Universität Bochum, Bochum
    Auditorium Maximum
  • Sa 24 Aug
    20:00 – 22:30
    Veranstaltung
    Ruhr-Universität Bochum, Bochum
    Auditorium Maximum
    ausverkauft
  • So 25 Aug
    18:00 – 20:30
    Veranstaltung
    Ruhr-Universität Bochum, Bochum
    Auditorium Maximum
  • Mi 28 Aug
    20:00 – 22:30
    Veranstaltung
    Ruhr-Universität Bochum, Bochum
    Auditorium Maximum
  • Do 29 Aug
    20:00 – 22:30
    Veranstaltung
    Ruhr-Universität Bochum, Bochum
    Auditorium Maximum
  • Fr 30 Aug
    20:00 – 22:30
    Veranstaltung
    Ruhr-Universität Bochum, Bochum
    Auditorium Maximum
  • Sa 31 Aug
    20:00 – 22:30
    Veranstaltung
    Ruhr-Universität Bochum, Bochum
    Auditorium Maximum
  • So 1 Sep
    18:00 – 20:30
    Veranstaltung
    Ruhr-Universität Bochum, Bochum
    Auditorium Maximum

Christoph Marthalers neue Kreation „Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend“ ist im musikalischen Zentrum den aus Prag und Wien vertriebenen Komponisten wie Pavel Haas, Viktor Ullmann, Alexandre Tansman, Józef Koffler, Erwin Schulhoff, Szymon Laks und Fritz Kreisler gewidmet. Sie wurden deportiert, ermordet oder gingen in die Emigration. Viele der Kompositionen sind im Konzentrationslager Theresienstadt entstanden, teilweise sind sie Fragmente geblieben. Viktor Ullmann schrieb die Noten seiner letzten Komposition unmittelbar vor der Deportation nach Auschwitz. Die Musik erklingt in einem imaginierten Parlament, in dem Abgeordnete dokumentierte Reden aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, der Gegenwart und der nahen Zukunft halten, die katastrophale Zivilisationsbrüche bezeugen. Die Produktion wird für das Auditorium Maximum der Ruhr-Universität Bochum kreiert, das sich in ein fiktives zukünftiges Weltparlament verwandelt, in dem wir als Zuschauer*innen aus der Gegenwart und einer erkennbaren Zukunft auf ein zerstörtes Europa blicken.

Auditorium Maximum
Ruhr-Universität Bochum
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Aktuelles:

Campuslinie U35: Bus statt U-Bahn

Zwischen den Haltestellen „Riemke Markt“ und „Hustadt“ verkehren vom 21. bis 23. August Busse anstelle von U-Bahnen.Die Campuslinie U35 fährt für einige Tage in Form von Ersatzbussen, da die Bogestra im Bochumer Stadtbahntunnel neue Stellwerkstechnik in Betrieb nimmt. Die Busse ersetzen die U-Bahn auf der Strecke zwischen „Riemke Markt“ und „Hustadt“ vom 21. bis zum 23. August 2019 in beiden Richtungen.

An der Ruhr-Universität halten die Busse an der gleichnamigen Haltestelle der Linien 346, 370 und 375 am Uni-Center. Am Bochumer Hauptbahnhof fahren sie die Haltestelle Bochum „Hbf/Boulevard“ auf der Bongardstraße an. Der Fahrplan der Busse kann leicht von dem der U-Bahnen abweichen.

Bitte informieren Sie sich über kurzfristige Änderungen auch bei der Bogestra

Zur Spielstätte

Das Auditorium Maximum wurde für die neu gegründete Ruhr-Universität Bochum zu Beginn der 1970er Jahre gebaut. Seine Architektur enthält ein utopisches Versprechen. Mit dem großen, kreisrunden Forum hat man sich eine gemeinsame, hierarchielose Öffentlichkeit gewünscht. Von diesem Wunsch hat sich unsere Gesellschaft weiter denn je entfernt, und die Energie, die einen solchen Wunsch formuliert, wird derzeit europa- und weltweit von korrupten Eliten instrumentalisiert. Als die Bochumer Universität gegründet wurde, hatten die ersten Zechenschließungen bereits begonnen. Bildung und Teilhabe für alle waren die neue Zukunftsenergie und haben die Ruhr-Universität Bochum zu einer der interessantesten der Republik gemacht.


Mercator Salon, 27. AUG, 18.30 Uhr

Das Jahresthema 2019 der Stiftung Mercator lautet Demokratie und Zivilgesell­ schaft. Aus diesem Anlass kooperiert die Stiftung Mercator mit Künstler*innen der Ruhrtriennale, u. a. Christoph Marthaler, Artiste associé der Ruhrtriennale und jungen Performer*innen der Produktion #nofear: Macht den Weg frei im Rahmen der Veranstaltungsreihe Mercator Salon.

Am 27. August um 18.30 Uhr findet in den Räumen der Stiftung Mercator, Huyssenallee 40, 45128 Essen dieser gemeinsame Salon statt.
Der Eintritt ist frei.

Anmeldung unter ruhr3.com/salon

Besetzung

Regie Christoph Marthaler
Musikalische Leitung Uli Fussenegger
Texte und Konzeption Stefanie Carp
Bühne Duri Bischoff
Kostüm Sarah Schittek
Co-Kostüm Carola Ruckdeschel
Licht Andreas (Phoenix) Hofer
Sound Design Thomas Wegner
Co-Regie Gerhard Alt
Co-Dramaturg Malte Ubenauf
Co-Lichtdesigner Victor Duran
Mit Tora Augestad, Benito Bause, Carina Braunschmidt, Bendix Dethleffsen, Walter Hess, Claudius Körber, Katja Kolm, Stefan Merki, Josef Ostendorf, Elisa Plüss, Bettina Stucky
Musik Uli Fussenegger, Hsin-Huei Huang, Claudia Kienzler, Michele Marelli, Sophie Schafleitner, Martin Veszelovicz
Technischer Projektleiter Hanno Sons
Künstlerische Produktionsleitung Barbara Falter

Einführung und besondere Informationen

Einführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Künstler*innengespräch am 22. August im Anschluss an die Vorstellung

Eine Produktion der Ruhrtriennale. In Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum.

Mit freundlicher Unterstützung von der Stiftung Pro Bochum.

Sprachinformation: Deutsch mit englischen Übertiteln.

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