© Heinrich Brinkmöller-Becker
MUSIK / THEATER / KREATION / URAUFFÜHRUNG

Evolution

GYÖRGY LIGETI, KORNÉL MUNDRUCZÓ, STEVEN SLOANE, BOCHUMER SYMPHONIKER, STAATSCHOR LATVIJA, PROTON THEATER
5 Sep
14 Sep
  • Do 5 Sep
    20:30 – 22:10
    Premiere
    Jahrhunderthalle , Bochum
    -
  • Sa 7 Sep
    20:30 – 22:10
    Veranstaltung
    Jahrhunderthalle , Bochum
    -
  • So 8 Sep
    20:30 – 22:10
    Veranstaltung
    Jahrhunderthalle , Bochum
    -
  • Do 12 Sep
    20:30 – 22:10
    Veranstaltung
    Jahrhunderthalle , Bochum
    -
  • Fr 13 Sep
    20:30 – 22:10
    Veranstaltung
    Jahrhunderthalle , Bochum
    -
  • Sa 14 Sep
    20:30 – 22:10
    Veranstaltung
    Jahrhunderthalle , Bochum
    -

Im Zentrum der Aufführung steht György Ligetis Requiem aus dem Jahr 1965. Von der klassischen Form wählte der Komponist nur die Teile, die der Trauer und dem Zorn gewidmet sind. Kornél Mundruczó, ungarischer Film und Theaterregisseur, dessen verstörend realistische Erzählweise ihn international berühmt machte und der im vergangenen Jahr Hans Werner Henzes Oratorium Das Floß der Medusa für die Ruhrtriennale szenisch befragte, stellt mit diesem gewaltigen Werk das Thema der Wiederholung ins Zentrum seiner Auseinandersetzung. Diese versteht er wie Sören Kierkegaard nicht als Erinnerung, sondern als ein nach vorne gerichtetem Denken, das sich mit der Vergangenheit beschäftigt. In der Inszenierung durchlaufen wir drei Zeiten: Die Begegnung mit dem Grauen der Vergangenheit, das traumatisierte Schweigen in der Gegenwart und eine Ahnung von einer zukünftigen Welt, in welcher die künstliche Intelligenz dem Begriff des Gedenkens, Erinnerns und der Sprache – scheinbar unschuldig – keinen Raum mehr lässt. Die Uraufführung wird sich zwischen Konzert und Theater bewegen; entwickelt wird sie mit der freien Theatergruppe Proton Theater und den Texten der Dramatikerin Kata Wéber.

Kornél Mundruczó über Evolution

Jahrhunderthalle Bochum
An der Jahrhunderthalle 1
44793 Bochum
 

Insgesamt ist "Evolution" eine Aufführung, wie sie wohl nur ein Festival wie die Ruhrtriennale zeigen kann. Gewaltig, erschütternd, groß.

Egbert Tholl, Süddeutsche Zeitung

Einführung und besondere Informationen

Einführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Künstler*innengespräch am 7. September im Anschluss an die Vorstellung.

Eine Produktion der Ruhrtriennale in Kooperation mit Proton Theater Budapest. Proton Theater wird unterstützt von ELTE Márton Áron Special College, Hungexpo und Prop Club.

Gefördert durch die Kunststiftung NRW.

Sprachinformation: In lateinischer und ungarischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln.

Besetzung

Regie Kornél Mundruczó
Musikalische Leitung Steven Sloane
Text Kata Wéber
Bühne Monika Pormale
Kostüm Monika Pormale Melinda Domán
Licht Felice Ross
Dramaturgie Soma Boronkay Juliane Votteler
Sound Thomas Wegner
Künstlerische Produktion Dóra Büki
Mit Yeree Suh Virpi Räisänen
Schauspieler*innen des Proton Theater Lili Monori Annamária Láng László Katona Harald Kolaas Roland Rába
Orchester Bochumer Symphoniker
Chor Staatschor Latvija Ágnes Szalai
Chorleitung Maris Sirmais
Chorsänger*innen Ungarischer Nationalchor Ágnes Bálint Ágnes Szalai Eszter Dóri Andrea Fekete Eszter Puskás Sára Dezső Tibor Kun Czier Zoltán István Gáspár
Produktionsmanagement Zsófia Csató
Künstlerische Produktionsleitung Constanze Albert
Technischer Direktor András Éltetö
Lichttechnik Zoltán Rigó
Requisite Gergely Nagy
Bühnentechnik Tamás Hódosy Tamás Zsigri András Viczkó
Kameraführung Alina Vincze Anna Korom
Übertitelinspizienz Anna Veress
Musikalische Assistenz Magdalena Klein Néstor Bayona
Korrepetition Christopher Bruckman Ruud Zielhorst
Inspizienz Veronika Obermeier
Technischer Projektleiter RT Georg Bugiel
Künstlerische Produktionsleitung RT Maurice Lenhard
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